Behandlungsschwerpunkte Ihrer Zahnarztpraxis in Bamberg im Überblick

In unserer Zahnarztpraxis in Bamberg bieten wir Ihnen ein breites Spektrum moderner zahnmedizinischer Leistungen. Wir legen Wert auf eine individuelle Betreuung und schonende Behandlungen, um Ihre Mundgesundheit langfristig zu erhalten oder wiederherzustellen. Im Folgenden geben wir Ihnen einen detaillierten Überblick über unsere Behandlungsschwerpunkte:

Zahnmedizinische Vorsorge

Zahnmedizinische Vorsorge bei Ihrer Zahnarztpraxis in Bamberg

Digitales Röntgen

Warum röntgen wir?


Das digitale Röntgen ist ein modernes, zweidimensionales Röntgenverfahren. Da wir Zähne, Zahnwurzeln und Knochen nur begrenzt klinisch beurteilen können, ist das Röntgen ein elementarer Bestandteil in der Diagnostik, Behandlung und Kontrolle der zahnärztlichen Behandlung. Dabei unterscheiden wir Übersichtsaufnahmen, wie die Panoramaschichtaufnahme oder Orthopanthomogramm, von Einzelzahnaufnahmen, wie den Bissflügelaufnahmen.
Sie sind besonders hilfreich für die genaue Diagnostik, Planung und Kontrolle von konservierenden, parodontalen, chirurgischen und endodontischen Eingriffen.

Welche Röntgenarten gibt es in der Zahnmedizin?

a. Einzelzahnröntgen (intraoral):

  • Detailaufnahme eines oder mehrerer Zähne
  • Sehr hohe Auflösung – ideal zur Beurteilung von Karies, Wurzelfüllungen, Entzündungen oder Knochenabbau
  • Wird direkt im Behandlungsstuhl angefertigt
  • Aufnahmezeit: nur wenige Sekunden

b. Panoramaschichtaufnahme (OPG – Orthopantomogramm):

  • Übersichtsaufnahme des gesamten Ober- und Unterkiefers, inklusive Kiefergelenke, Kieferhöhlen und aller Zähne
  • Besonders hilfreich bei:
    • Weisheitszähnen
    • Implantatplanung
    • kieferorthopädischer Planung
    • Knochenveränderungen
    • Zahnentwicklung bei Kindern/Jugendlichen

Vorteile des digitalen Röntgens:

  • Strahlungsarm: Bis zu 90 % weniger Strahlung als konventionelle Systeme
  • Schnelle Bildverfügbarkeit – in wenigen Sekunden am Bildschirm sichtbar
  • Hohe Bildqualität für präzise Diagnosen
  • Schonung der Umwelt – keine chemische Entwicklung mehr notwendig
  • Digitale Speicherung – einfacher Datenzugriff und Bildversand

Ablauf der Röntgenaufnahme:

01

Aufklärung & Vorbereitung:

Sie erhalten eine kurze Erklärung, ggf. wird Schmuck oder Zahnersatz entfernt.

02

Positionierung

Beim Einzelzahnröntgen wird ein kleiner Sensor im Mund platziert. Beim OPG werden Kopf und Kiefer im Röntgengerät exakt ausgerichtet.

03

Aufnahme

Die Röntgenaufnahme dauert nur wenige Sekunden und ist völlig schmerzfrei.

04

Auswertung

Das Bild steht sofort zur Verfügung und kann gemeinsam mit Ihnen am Bildschirm besprochen werden.

Ist die Strahlenbelastung hoch?

Nein – durch digitale Technik ist die Strahlendosis heute sehr gering und wird nur dort eingesetzt, wo sie medizinisch notwendig ist.
Zum Vergleich: Eine OPG-Aufnahme entspricht etwa der natürlichen Strahlenbelastung während eines Kurzfluges.

Was passiert nach dem Röntgen?

Sie können die Behandlung ganz normal fortsetzen. Das Röntgenbild dient als Grundlage für eine sichere und präzise Therapieplanung.

Was ist eine DVT-Aufnahme?


Die Digitale Volumentomographie (DVT) ist ein modernes, dreidimensionales Röntgenverfahren. Im Gegensatz zu herkömmlichen 2D-Röntgenbildern liefert die DVT räumlich exakte Bilder von Zähnen, Kiefer, Kiefergelenken, Knochenstrukturen und angrenzenden Bereichen.
Sie ist besonders hilfreich für die genaue Diagnostik und Planung von chirurgischen, parodontalen und endodontischen Eingriffen.

Wann wird eine DVT eingesetzt?

  • zur exakten Implantatplanung (z. B. Position, Knochenangebot, Abstand zu Nerven)
  • vor einem Knochenaufbau oder Sinuslift
  • bei der Entfernung von Weisheitszähnen, die in unmittelbarer Nähe des Unterkiefernervs liegen
  • Zur Beurteilung von Zysten, Entzündungen oder Knochenveränderungen
  • Zur Planung von schwierigen Wurzelkanalbehandlungen

Vorteile der DVT

  • 3D-Darstellung in hoher Auflösung
  • Präzise Planung und mehr Sicherheit bei chirurgischen Eingriffen
  • Reduzierte Strahlenbelastung im Vergleich zu CT
  • Schnelle Durchführung (meist nur 10–20 Sekunden Aufnahmezeit)
  • Schmerzfrei und nicht-invasiv
  • Bessere Patientenaufklärung dank anschaulicher Bildgebung

01

Aufklärung & Vorbereitung:

Sie erhalten Informationen zum Ablauf. Schmuck und metallhaltige Gegenstände im Kopf-/Halsbereich bitte vorher ablegen.

02

Positionierung

Sie stehen oder sitzen im DVT-Gerät, der Kopf wird mit einer Stirn- und Kinnstütze ruhig gehalten.

03

Aufnahme

Die Aufnahme erfolgt in wenigen Sekunden, völlig schmerzfrei und ohne körperliche Belastung.

04

Auswertung

Das Bild wird direkt am Bildschirm dargestellt und kann sofort für die Behandlungsplanung verwendet werden

Was Sie nach der Aufnahme beachten müssen

Nichts weiter – Sie können direkt im Anschluss mit der Behandlung fortfahren oder die Praxis verlassen. Die DVT ist nicht belastend, und es ist keine besondere Nachsorge nötig.

Weitere zahnmedizinische Vorsorge

Warum spielt Ernährung eine Rolle für Ihre Zahngesundheit?

Gesunde Zähne beginnen nicht erst im Badezimmer – sondern auf dem Teller. Zuckerreiche oder stark säurehaltige Lebensmittel können Karies, Zahnschmelzabbau oder Zahnfleischentzündungen fördern. Eine ausgewogene Ernährung hingegen stärkt Ihre Zähne, das Zahnfleisch und das gesamte Immunsystem.

In Kombination mit der professionellen Zahnreinigung (PZR) kann eine individuelle Ernährungsberatung einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Mundgesundheit leisten.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Weniger Kariesrisiko: Aufklärung über versteckte Zucker und zahnschädigende Lebensmittel
  • Länger sauberes Mundgefühl: Weniger Beläge durch gezielte Lebensmittelauswahl
  • Ganzheitliche Vorsorge: Verbindung von professioneller Zahnreinigung & Ernährungskompetenz
  • Individuell angepasst: Beratung auf Ihre Lebensweise, Vorlieben und evtl. Grunderkrankungen abgestimmt

Wann ist eine ergänzende Ernährungsberatung sinnvoll?

  • Bei häufigem Kariesbefall trotz guter Zahnpflege
  • Bei entzündetem oder zurückgehendem Zahnfleisch (Parodontitis)
  • Bei hohem Konsum von Softdrinks, Fruchtsäften oder Zwischenmahlzeiten
  • Bei vermehrtem Zahnbelag oder schlechter Mundflora
  • Bei Allgemeinerkrankungen mit Einfluss auf die Mundgesundheit (z. B. Diabetes)

Wie läuft die Beratung ab?

01

Anamnese & Ist-Analyse

Wir besprechen Ihre aktuellen Ernährungsgewohnheiten, Vorerkrankungen und ggf. bestehende Zahnbefunde.

02

Individuelle Empfehlungen

Gemeinsam identifizieren wir Habits im Alltag, die ein Risiko für die Mundgesundheit darstellen – und finden praktikable Alternativen unter den Lebensmitteln.

03

Tipps für den Alltag

Sie erhalten leicht umsetzbare Empfehlungen für Beruf, Schule oder unterwegs – inklusive Snacks, Getränken & Essenszeiten.

Ergänzung zur Professionellen Zahnreinigung (PZR)

Die professionelle Zahnreinigung sorgt für einen optimal gereinigten Ausgangspunkt – frei von Belägen, Zahnstein und Bakterien. In dieser sauberen Mundumgebung kann eine zahngesunde Ernährung ihre Wirkung besonders gut entfalten.

Unser Ziel: Weniger invasive zahnärztliche Behandlung durch mehr Wissen über Ihre Zahnpflege – Langfristige Zahn- und Mundgesundheit

Warum ist richtige Mundpflege so wichtig?

Die beste zahnärztliche Behandlung nützt wenig, wenn die tägliche Zahnpflege zu Hause nicht stimmt. Denn: Karies, Zahnstein und Zahnfleischentzündungen entstehen meist durch versteckte Beläge an schwer zugänglichen Stellen.

Im Rahmen der professionellen Zahnreinigung (PZR) bieten wir Ihnen daher eine persönliche Mundhygieneunterweisung – damit Sie Ihre Zähne auch zu Hause optimal pflegen können.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Optimale Zahnpflege zu Hause: Sie lernen, wie Sie Ihre Zähne und Zahnzwischenräume effektiv reinigen
  • Individuell abgestimmt: Zahnbürste, Zahnzwischenraumpflege – Technik & Hilfsmittel – passend zu Ihrer Situation
  • Früherkennung von Schwachstellen: Im Rahmen der professionellen Zahnreinigung färben wir Ihre Zähne mit einem Biofilmmarker an, um scheinbar unsichtbare Zahnbeläge sichtbar zu machen. So zeigen wir Ihnen, wo sich Beläge leicht ansammeln und besser entfernt werden können.
  • Weniger Zahnprobleme: Eine sehr gute Mundhygiene führt zu weniger Risiko für Karies & Parodontitis und reduziert die Notwendigkeit für zahnärztliche Behandlungen.

Wann ist eine Mundhygieneunterweisung besonders sinnvoll?

Eine Mundhygienekontrolle und ggf. Mundhygieneunterweisung ist bei uns fester Bestandteil der professionellen Zahnreinigung und wird bei jedem Patienten durchgeführt. 

Was erwartet Sie in der Mundhygieneunterweisung?

01

Individuelle Analyse
  1. Wir prüfen gemeinsam, wie gut Ihre aktuelle Zahnpflege funktioniert – z. B. mit einem Biofilmmarker oder Inspektion.

02

Anleitung & Demonstration

Wir zeigen Ihnen die optimale Putztechnik für Ihre Zähne, Zahnzwischenräume, Zunge & ggf. festsitzendem oder herausnehmbarem Zahnersatz.

03

Beratung zu Hilfsmitteln

Sie erfahren, welche Zahnbürste, Interdentalbürste, Zahnseide oder elektrische Systeme für Sie geeignet sind.

04

Übung & Tipps für den Alltag

Sie probieren alles selbst aus – praxisnah, verständlich und ohne Zeitdruck.

Was Sie nach der Implantation beachten sollten

  • Verhalten in den ersten Tagen: Kühlen, weiche Kost, körperliche Schonung
  • Kein Rauchen – beeinträchtigt die Wundheilung und das Einheilen des Implantats
  • Keine heißen Speisen oder Getränke direkt nach dem Eingriff (Warten auf das Abklingen der Anästhesie)
  • Wundpflege: Anleitung zur Mundhygiene beachten (z.B. Spüllösungen, weiche Zahnbürste)
  • Kontrolltermine unbedingt einhalten

Warum gerade im Rahmen der PZR?

Die professionelle Zahnreinigung entfernt gründlich alle Beläge – die perfekte Ausgangslage, um Ihnen Ihre individuelle „Schwachstellen“ zu zeigen und aufzuklären, wie Sie diese selbst vermeiden können.

Unser Ziel: Weniger invasive zahnärztliche Behandlung durch mehr Wissen über Ihre Zahnpflege. – Langfristige Zahn- und Mundgesundheit

Was ist eine professionelle Zahnreinigung nach dem Protokoll der „Guided Biofilm Therapy (GBT)“?

Die Guided Biofilm Therapy ist ein modernes, wissenschaftlich fundiertes Verfahren zur professionellen Zahnreinigung, welches gezielt den bakteriellen Zahnbelag (Biofilm) entfernt – schonend und besonders gründlich.

Warum ist GBT sinnvoll?

  • Biofilm (bakterieller Zahnbelag) ist der Hauptverursacher von Karies, Parodontitis und Mundgeruch.
  • Auch bei guter häuslicher Zahnpflege bleibt Biofilm oft an schwer zugänglichen Stellen zurück.
  • GBT entfernt diese Beläge gezielt – auf Zähnen, in Zahnfleischtaschen, an Implantaten und Brackets.
  • Ideal zur Vorsorge und als Begleittherapie bei Zahnfleischerkrankungen.

Vorteile der GBT-Methode:

  • Sanft & schmerzarm – kein unnötiges Kratzen mit Handinstrumenten
  • Hocheffektiv – auch an Stellen, die Zahnbürste & Zahnseide nicht erreichen
  • Schonend für Zähne und Zahnfleisch
  • Färbemittel zeigt Verbesserungsmöglichkeiten auf – Motivation zur besseren Mundhygiene
  • Ideal bei Zahnspangen, Implantaten, Kronen und Veneers
  • Wissenschaftlich fundiert – auf Basis aktueller Studien entwickelt
  • Schonend auch bei Kindern, Angstpatienten und empfindlichen Zähnen

Ablauf der professionellen Zahnreinigung mit GBT

01

Diagnose

Untersuchung von Zähnen und Zahnfleisch – je nach Bedarf auch mit Messung der Zahnfleischtaschen.

02

Anfärben des Biofilms

Der Biofilm wird mit einem speziellen Färbemittel sichtbar gemacht, so dass schwer zu reinigende Stellen oder Verbesserungsmöglichkeiten der häuslichen Mundhygiene sichtbar werden.

03

Motivation & Aufklärung

Wir zeigen Ihnen Ihre Schwachstellen und geben Tipps zur Optimierung Ihrer Zahnpflege.

04

AIRFLOW®-Reinigung

Entfernung des Biofilms mit einem feinen Wasser-Pulverstrahl – angenehm und gründlich.

05

PERIOFLOW® (bei Bedarf)

Sanfte Reinigung tief liegender Zahnfleischtaschen (z. B. bei Parodontitis).

06

PERIOFLOW® (bei Bedarf)a PIEZON®-Ultraschall

Entfernen von harten Belägen (Zahnstein) – minimalinvasiv, ohne Schäden am Zahn.

07

Schlusskontrolle & Fluoridierung:

Versiegelung der Zähne zur Stärkung des Zahnschmelzes und Schutz vor Karies.

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten

  • In den ersten Stunden auf färbende Lebensmittel (z. B. Kaffee, Tee, Rotwein) verzichten.
  • Leichte Temperaturempfindlichkeit ist selten, aber möglich – klingt meist schnell ab.
  • Die Reinigung ersetzt nicht das tägliche Zähneputzen – sie ist eine sinnvolle Ergänzung zur häuslichen Pflege.
  • Regelmäßige Anwendung – Eine Zahnreinigung wird je nach Befund alle 3–6 Monate empfohlen, sollte aber mindestens einmal pro Jahr erfolgen.

Wie lange dauert die Behandlung?

Je nach Aufwand und individueller Situation ca. 45–60 Minuten.

Zahnerhaltung

Endodontie

Warum ist eine Wurzelkanalbehandlung nötig?

Eine Wurzelkanalbehandlung wird in unserer Zahnarztpraxis in Bamberg durchgeführt, wenn das Zahninnere (die Pulpa mit Nerven und Blutgefäßen) entzündet oder abgestorben ist. Dies kann u.a. durch folgende Ursachen entstehen:

  • tiefe Karies
  • eine undichte Füllung
  • einen Unfall
  • einen Riss im Zahn

Ziel der Behandlung ist es, Ihren Zahn zu erhalten und Schmerzen sowie Entzündungen vorzubeugen.

Was sind Anzeichen, dass eine Wurzelkanalbehandlung notwendig ist?

Folgende Anzeichen können darauf hindeuten, dass eine Wurzelkanalbehandlung notwendig ist:

  • Starke, anhaltende Zahnschmerzen (evtl. ohne auslösenden Reiz)
  • Empfindlichkeit gegenüber heiß und kalt, die länger anhaltend ist
  • Klopf- und Druckempfindlichkeit
  • Spontane Zahnschmerzen ( Ohne auslösenden Reiz)
  • Dunkelverfärbung des Zahns
  • Schwellung, Rötung oder Eiterbildung am Zahnfleisch
  • Kleiner Pickel (med. Terminus: Fistel) am Zahnfleisch


Bei diesen Symptomen empfehlen wir Ihnen, einen Termin in unserer Zahnarztpraxis in Bamberg zur Untersuchung auszumachen.

Ablauf der Wurzelbehandlung in unserer Zahnarztpraxis Dr. Geus:

01

Betäubung

Der Zahn wird mit einer örtlichen Betäubung schmerzfrei gemacht.

02

Zugang zum Zahninneren

Der Zahnarzt öffnet den Zahn, um die Wurzelkanäle zu erreichen. Wir verwenden bei der gesamten Wurzelkanalbehandlung ein dentales Mikroskop, um alle anatomischen Strukturen erkennen und vor allem behandeln zu können.

03

Reinigung

Die entzündete oder abgestorbene Pulpa wird entfernt. Die Wurzelkanäle werden gründlich gereinigt und desinfiziert.

04

Füllung der Kanäle

Die gereinigten Kanäle werden mit einem speziellen biokompatiblen Material bakteriendicht verschlossen.

05

Versorgung des Zahns

Der Zugang zum Wurzelkanalsystem wird nach erfolgter Behandlung mit einer Füllung verschlossen. Nach einer erfolgreichen Nachkontrolle und starkem Substanzverlust muss der Zahn eventuell mit einer Krone versorgt werden, um eine mögliche Bruchgefahr zu reduzieren.

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten:

  • Der Zahn kann für zwei bis drei Tage empfindlich auf Druck oder Temperatur reagieren. Das ist normal.

  • Bei Bedarf nehmen Sie ein Schmerzmittel ein. Eine Einnahme von Ibu-Profen nach dem Eingriff kann postoperative Empfindlichkeiten reduzieren.

  • Bei starken Schmerzen, Schwellungen oder anhaltender Empfindlichkeit wenden Sie sich bitte umgehend an uns.

Gut zu wissen

Eine erfolgreich durchgeführte Wurzelkanalbehandlung kann den Zahn oft viele Jahre – manchmal sogar ein Leben lang – erhalten. Vertrauen Sie auf die Expertise unserer Zahnarztpraxis in Bamberg.

Was ist eine Revisionsbehandlung?

Bei einer Revision wird eine bereits durchgeführte Wurzelkanalbehandlung erneut behandelt. Das ist notwendig, wenn die erste Behandlung nicht erfolgreich war oder es erneut zu einer Entzündung gekommen ist.

Wann ist eine Revision notwendig?

Eine wiederholte Wurzelbehandlung kann erforderlich sein, wenn:

  • der Zahn wieder schmerzt oder empfindlich ist,
  • sich eine Entzündung an der Wurzelspitze gebildet hat (sichtbar auf dem Röntgenbild),
  • sich erneut Bakterien in den Kanälen angesiedelt haben,
  • ein Kanal bei der Erstbehandlung übersehen oder nicht vollständig gereinigt wurde,
  • eine undichte Füllung oder Krone die Behandlung gefährdet hat,
  • das Wurzelfüllmaterial nicht bis zur Wurzelspitze reicht oder Lücken aufweist.

Was sind Anzeichen, dass eine erneute Wurzelkanalbehandlung notwendig ist?

  • Starke, anhaltende Zahnschmerzen (evtl. ohne auslösenden Reiz)
  • Klopf- und Druckempfindlichkeit
  • Spontane Zahnschmerzen (ohne auslösenden Reiz)
  • Schwellung, Rötung oder Eiterbildung am Zahnfleisch
  • Kleiner Pickel (med. Terminus: Fistel) am Zahnfleisch
  • Auf dem Röntgenbild ist eine Auflösung des Knochens sichtbar: Dies kann eine Revisionsbehandlung notwendig machen, obwohl der Zahn keine Probleme macht.

Ablauf der Revisionsbehandlung in unserer Zahnarztpraxis Dr. Geus:

01

Betäubung

Der Zahn wird örtlich betäubt, um die Behandlung schmerzfrei durchzuführen.

02

Gegebenenfalls Entfernung der alten prothetischen Versorgung

Die vorhandene Füllung oder Krone wird entfernt, um Zugang zum Zahninneren zu schaffen. Die Erneuerung der alten Krone kann dann notwendig werden, wenn diese keinen dichten Abschluss mehr aufweist, wie z.B. bei einer Kronenrandkaries. Damit ist eine ausreichende Desinfektion des Wurzelkanalsystems nicht mehr möglich und so muss diese vor der Behandlung durch Provisorium ersetzt werden

03

Entfernung der alten Wurzelfüllung und Exploration des Wurzelkanalsystems

Das alte Füllmaterial wird aus den Wurzelkanälen entfernt. Nach der erfolgreichen Entfernung der alten Wurzelfüllung wird das gesamtes Wurzelkanalsystem mittels Dentalmikroskop untersucht, um mögliche vergessene Kanäle zu finden.

04

Reinigung und Desinfektion

Die Kanäle werden gründlich gereinigt und desinfiziert, um alle Bakterien zu entfernen.

05

Neue Wurzelfüllung

Die Wurzelkanäle werden mit biokompatiblen Füllmaterial bakteriendicht verschlossen.

06

Neuer Verschluss

Der Zugang zum Wurzelkanalsystem wird nach erfolgter Behandlung mit einer Füllung verschlossen. Nach einer erfolgreichen Nachkontrolle und starkem Substanzverlust muss der Zahn eventuell mit einer Krone versorgt, um eine mögliche Bruchgefahr zu reduzieren.

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten:

  • Der Zahn kann für zwei bis drei Tage empfindlich auf Druck oder Temperatur reagieren. Das ist normal.
  • Bei Bedarf nehmen Sie ein Schmerzmittel ein. Eine Einnahme von Ibu-Profen nach dem Eingriff kann postoperative Empfindlichkeiten reduzieren.
  • Bei starken Schmerzen, Schwellungen oder anhaltender Empfindlichkeit wenden Sie sich bitte umgehend an uns.
  •  

Gut zu wissen

Die Revisionsbehandlung ist eine anspruchsvolle, aber oft erfolgreiche Möglichkeit, den natürlichen Zahn zu erhalten – auch wenn eine frühere Wurzelbehandlung nicht dauerhaft geholfen hat. Unsere Experten bei der Zahnarztpraxis Dr. Geus beraten Sie dazu gerne.

Konservierende Therapie

Was ist eine Fissurenversiegelung?

Die Kauflächen der Backenzähne haben kleine Rillen und Grübchen – sogenannte Fissuren. Diese Stellen sind aufgrund ihres Aufbaus schwer zu reinigen und daher besonders anfällig für Karies.
Bei einer Fissurenversiegelung werden diese Vertiefungen mit einem speziellen Kunststoff versiegelt, um sie vor Bakterien und Zahnbelag zu schützen und sie reinigbar für die Zahnbürste zu machen.

Wann ist eine Fissurenversiegelung sinnvoll?

Eine Versiegelung wird empfohlen:

  • bei bleibenden Backenzähnen (meist ab dem 6. Lebensjahr),
  • bei besonders tiefen oder schlecht zu reinigenden Fissuren, die noch kariesfrei sind
  • bei erhöhtem Kariesrisiko,
  • zur langfristigen Kariesvorsorge – bei Kindern und Jugendlichen.
Vorteile der Fissurenversiegelung:
  • Kariesschutz: Die Bakterien können sich nicht mehr in den Rillen festsetzen
  • Schmerzfreie Behandlung: Keine Betäubung oder Bohren notwendig
  • Langfristige Vorsorge: Besonders effektiv bei guter Mundhygiene
  • Einfach & schnell: Die Behandlung dauert nur wenige Minuten pro Zahn
  • Kostenfrei: Bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr übernehmen gesetzliche Kassen in vielen Fällen die Kosten
Der Ablauf der Versiegelung:

01

Reinigung

Die Kaufläche wird gründlich gereinigt.

02

Vorbereitung

Der Zahn wird kurz mit einem milden Gel vorbehandelt, damit der Kunststoff gut haftet.

03

Versiegelung

Ein flüssiger Kunststoff wird in die Fissuren eingebracht und mit einer speziellen Lampe ausgehärtet.

04

Kontrolle

Die Versiegelung wird auf Halt und richtige Form überprüft – der Zahn ist danach sofort einsatzbereit.

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten:
  • Die Versiegelung ist sofort belastbar. Essen und Trinken sind direkt danach möglich.
  • Eine gute Zahnpflege ist weiterhin wichtig – auch versiegelte Zähne können an anderen Stellen Karies bekommen.
  • Regelmäßige Kontrollen in der Praxis stellen sicher, dass die Versiegelung intakt bleibt und bei Bedarf erneuert wird.
Wie lange hält eine Versiegelung?

In der Regel mehrere Jahre. Bei regelmäßigen Zahnarztbesuchen kann die Haltbarkeit gut überwacht und die Versiegelung ggf. aufgefrischt werden.

Gut zu wissen:

Die Fissurenversiegelung ist eine bewährte, einfache Maßnahme, um bleibende Zähne von Anfang an effektiv vor Karies zu schützen – ganz besonders bei Kindern und Jugendlichen.

Bei beginnender Karies kann eine erweiterte Fissurenversiegelung notwendig werden

Was ist eine erweiterte Fissurenversiegelung?

Bei der erweiterten Fissurenversiegelung wird – im Gegensatz zur einfachen Versiegelung – nicht nur eine gesunde, kariesfreie Kaufläche versiegelt, sondern zuvor auch eine beginnende, oberflächliche Karies (Initialkaries) in der Fissur vorsichtig entfernt. Anschließend wird die gereinigte Fläche mit einem speziellen Kunststoff versiegelt, um weiteren Kariesbefall zu verhindern.

Wann wird eine erweiterte Fissurenversiegelung durchgeführt?

Diese Form der Versiegelung ist sinnvoll:

  • bei sehr tiefen Fissuren mit beginnender Karies (z.B. Kreideflecken, leichte Entkalkungen),
  • wenn sich Bakterien bereits in der Rille angesammelt haben, aber noch kein tiefes „Loch“ vorliegt,
  • als frühzeitige Kariesbehandlung bei Kindern oder Jugendlichen
Vorteile der erweiterten Fissurenversiegelung:
  • Früher Schutz vor Karies: Behandlung noch im Anfangsstadium – ohne große Schäden
  • Schonende Methode: Nur minimale Betäubung notwendig
  • Zahnerhalt mit minimalem Substanzverlust: Oft ist nur eine vorsichtige Erweiterungen der Rillen und Grübchen auf dem Zahn notwendig
  • Schnell & effektiv: In der Regel in einer Sitzung möglich
  • Langfristiger Schutz: Nach der Versiegelung ist der Zahn besser zu reinigen und Bakterien können nicht in die nicht zu reinigenden Rillen eindringen
Ablauf der erweiterten Versiegelung

01

Untersuchung

Der Zahn wird auf beginnende Karies in den Fissuren untersucht – meist per Sichtprüfung und Röntgen.

02

Sanfte Reinigung der Fissuren

Bei Bedarf wird die oberflächliche Karies mit feinen Instrumenten entfernt – schonend und zahnschonend.

03

Vorbereitung

Die gereinigte Fläche wird mit einem Gel vorbehandelt und ein Haftvermittler wird aufgetragen.

04

Versiegelung

Ein flüssiger Kunststoff wird eingebracht, angepasst und mit einer Lampe ausgehärtet.

05

Kontrolle

Die Versiegelung wird auf Dichtigkeit und korrekte Form überprüft.

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten:
  • Die Versiegelung ist sofort belastbar. Der Zahn nach Abklingen der Betäubung sofort belastet werden
  • Auch versiegelte Zähne brauchen gute Pflege – besonders gründliches Zähneputzen ist wichtig.
  • Bei regelmäßigen Kontrolluntersuchungen kann die Versiegelung überprüft und ggf. erneuert werden.
Was Sie nach der Behandlung beachten sollten:

In der Regel mehrere Jahre – abhängig von der Zahnpflege, Ernährung und individuellen Faktoren. Kleine Reparaturen sind bei Bedarf jederzeit möglich.

Gut zu wissen:

Die erweiterte Fissurenversiegelung ist eine frühzeitige, minimalinvasive Kariesbehandlung – eine Art „Zwischenlösung“ zwischen klassischer Versiegelung und Füllung. Sie hilft, natürliche Zahnsubstanz zu erhalten und spätere Schäden zu vermeiden.

Was ist eine Kompositfüllung/Kunststofffüllung?

Kunststofffüllungen, auch Kompositfüllungen genannt, sind zahnfarbene Füllungen aus einem speziellen, haltbaren Kunststoff-Keramik-Gemisch. Sie dienen dem Wiederaufbau geschädigter Zahnhartsubstanz – z.B. nach Karies oder Unfall. Gleichzeitig bieten sie eine funktionelle aber auch ästhetisch ansprechende Lösung, um Zähne wiederherzustellen.

Wann wird eine Kunststofffüllung eingesetzt?

Kunststofffüllungen sind geeignet bei:

  • kleineren bis mittelgroßen kariösen Defekten

  • abgebrochenen Zahnteilen,

  • undichten oder veralteten Füllungen,

  • ästhetischen Korrekturen im sichtbaren Zahnbereich.

Vorteile von Kunststofffüllungen
  • Zahnfarben & unauffällig: Passt sich farblich dem natürlichen Zahn an

  • Minimalinvasiv: Gesunde Zahnsubstanz kann meist geschont werden, da Kunststofffüllungen adhäsiv (klebend) befestigt werden.

  • Gute Haltbarkeit bei richtiger Pflege und regelmäßiger Kontrolle

  • Sofort belastbar nach dem Aushärten

Ablauf der Behandlung

01

Betäubung

Auf Wunsch wird der Zahn örtlich betäubt, um die Behandlung angenehm zu gestalten.

02

Entfernung des Karies

Die erkrankte Zahnsubstanz wird schonend entfernt.

03

Vorbereitung des Zahns

Der Zahn wird gereinigt, getrocknet und mit einem Haftvermittler (Bonding) vorbereitet.

04

Einbringung der Füllung

Das Kunststoffmaterial wird schichtweise in den Zahn eingebracht und mit einer speziellen Lampe gehärtet.

05

Formgebung & Politur

Die Füllung wird an die natürliche Zahnform angepasst, geglättet und poliert.

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten:
  • Die Füllung ist sofort belastbar – Nach Abklingen der Anästhesie sind Essen und Trinken sind direkt möglich.

  • In den ersten Tagen kann der Zahn empfindlich auf Kälte reagieren – diese Empfindlichkeiten sollten in wenigen Tagen jedoch merklich nachlassen.

  • Eine gute Mundhygiene verlängert die Lebensdauer der Füllung.

  • Regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt helfen, die Füllung lange zu erhalten.

  • Wichtig: Bei starken Schmerzen, vor allem nach der Behandlung von sehr tiefen Kariesstellen, melden Sie sich bitte umgehend bei uns. Wir helfen Ihnen jederzeit gerne weiter!

Wie lange hält eine Kunststofffüllung?

Die Haltbarkeit hängt u.a. von der Größe der Füllung, dem Zahnpflegeverhalten und der Kaubelastung ab.

Zahnfleischbehandlung

Zahnfleisch- behandlungen

Für gesundes Zahnfleisch und schöne Zähne
Was ist eine Parodontitis?

Parodontitis (umgangssprachlich auch “Parodontose”) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, also des Zahnfleischs und des Kieferknochens. Sie wird durch bakterielle Beläge (Biofilm) in den Zahnfleischtaschen verursacht.
Unbehandelt führt sie zu Knochenabbau und damit verbundenem Zahnfleischrückgang. In fortgeschrittenen Fällen kommt es zur Lockerung der Zähne. Eine lange unbehandelte Parodontitis führt zum Verlust der Zähne.

Was bedeutet „geschlossene Parodontitis-Therapie“?

Die geschlossene Parodontitistherapie ist eine systematische Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen – ohne chirurgischen Eingriff. Ziel ist es, entzündungsverursachende Bakterien und harte Beläge (Konkremente) unter dem Zahnfleisch gründlich zu entfernen, um die Entzündung zu stoppen und die Mundgesundheit wiederherzustellen.

Wann ist diese Behandlung notwendig?
  • bei tieferen Zahnfleischtaschen (4 mm) mit festgestellten Knochenabbau durch ein Röntgenbild

Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) oder Parodontitis können sein:

    • Bluten beim Zähneputzen oder spontanes Zahnfleischbluten
    • Dunkel-rotes, geschwollenes Zahnfleisch
    • Zahnfleischrückgang oder „länger werdenden Zähnen“
    • Lockere Zähne
Ziele der geschlossenen Therapie:
  • Entfernung des bakteriellen Biofilms unterhalb des Zahnfleischrands
  • Stoppen der Entzündung und Vermeidung von Knochenabbau
  • Verengung der Zahnfleischtaschen
  • Langfristiger Zahnerhalt
Der Ablauf der Behandlung:

01

Termin 1: Vorbehandlung

Zunächst erfolgt eine genaue Diagnose und Taschenmessung sowie eine professionelle Zahnreinigung (PZR). Hierbei wird auf die häusliche Mundhygiene, die Entstehung einer Parodontitis und mögliche allgemein-medizinische Risikofaktoren eingegangen.

02

Termin 2: Geschlossene Parodontitis-Therapie

Dieser Therapieschritt kann patientenindividuell auf mehrere Termine aufgeteilt werden. Jedoch kann die Parodontitis-Therapie in einem Termin durchgeführt werden.

  1. Betäubung:
    Die betroffenen Bereiche werden örtlich betäubt, sodass die Behandlung schmerzfrei verläuft.
  2. Tiefenreinigung:
    Mit feinen Ultraschallinstrumenten und Handinstrumenten werden harte Beläge und Bakterien unterhalb des Zahnfleischrands entfernt.
  3. Antibakterielle Spülung (optional):
    In manchen Fällen werden zusätzlich antimikrobielle Lösungen oder lokale Medikamente verwendet.
  4. Nachsorge:
    Nach etwa 6–12 Wochen erfolgt eine Kontrolle – inklusive erneuter Messung der Zahnfleischtaschen.
Was Sie nach der Behandlung beachten sollten:
  • Leichte Empfindlichkeit oder Reizungen sind in den ersten Tagen normal.
  • Eine gute Mundhygiene zu Hause ist entscheidend für den Erfolg der Behandlung.
  • Rauchen verschlechtert die Heilung deutlich – bitte sprechen Sie uns bei Bedarf auf Unterstützung zur Entwöhnung an.
  • Weiche Kost und gute Reinigung (z. B. mit Interdentalbürsten) helfen in den ersten Tagen.
Wie geht es nach der Therapie weiter?

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung – auch nach erfolgreicher Behandlung ist eine lebenslange Nachsorge notwendig. Hierfür werden Sie in die unterstützende Parodontaltherapie eingegliedert:

  • regelmäßige professionelle Zahnreinigungen (PZR), meist alle 3–6 Monate
  • Mundhygiene-Kontrollen und Taschenmessungen
  • gegebenenfalls weitere Therapiephasen (z. B. erneute Reinigung der Taschen mit Betäubung, chirurgische Maßnahmen)
Was ist die unterstützende Parodontaltherapie?
  • Früherkennung erneuter Entzündungen oder Verschlechterungen
  • Kontrolle der Zahnfleischtaschen
  • Entfernung von Biofilm & Belägen – auch unter dem Zahnfleisch
  • Motivation und Anleitung zur Verbesserung der häuslichen Mundhygiene
  • Langfristiger Zahnerhalt
Warum ist die UPT so wichtig?

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die dauerhaft überwacht und begleitet werden muss. Auch wenn die akuten Entzündungszeichen nach der Hauptbehandlung zurückgegangen sind, besteht weiterhin ein Risiko für Wiederauftreten der Parodontitis.
So wird durch die UPT die parodontale Situation und die häusliche Mundhygiene in fest definierten Abständen kontrolliert, die Zähne und das Zahnfleisch professionell gereinigt und bei Bedarf wiederauftretende Entzündungszeichen frühzeitig therapiert.

Ziele der unterstützenden Parodontaltherapie:
  • Früherkennung erneuter Entzündungen oder Verschlechterungen
  • Kontrolle der Zahnfleischtaschen
  • Entfernung von Biofilm & Belägen – auch unter dem Zahnfleisch
  • Motivation und Anleitung zur Verbesserung der häuslichen Mundhygiene
  • Langfristiger Zahnerhalt
Ablauf der UPT-Sitzungen

01

Untersuchung und Taschenmessung:

Kontrolle des Zahnfleischs, Messung der Zahnfleischtaschen, Prüfung auf Entzündungszeichen.

02

Motivation & Hygieneinstruktion

Besprechung der häuslichen Pflege, ggf. Zahnputztechnik oder Hilfsmittelanpassung.

03

Professionelle Reinigung (siehe GBT-Therapie)

Gründliche Reinigung der Zahnoberflächen und bei Bedarf der Zahnfleischtaschen – sanft und gezielt.

04

Fluoridierung / Pflegeempfehlung

Schutz vor Karies, Stärkung des Zahnschmelzes, Tipps für den Alltag.

Wie oft ist die UPT notwendig?
  • Die Häufigkeit richtet sich nach Ihrem individuellen Risiko

    Risikostufe

    Intervall

    Niedrig (Grad A)

    2x/ Jahr – alle 6 Monate

    Mittel (Grad B)

    2-4x/Jahr – Alle 3 -6 Monate

    Hoch (Grad C)

    4x/Jahr – Alle 3 Monate oder in besonderen Situationen für einen begrenzten Zeitraum häufiger

    Wir stimmen den genauen Plan gemeinsam mit Ihnen ab und passen ihn bei Bedarf an.

Was Sie als Patient tun können:
  • Tägliche gründliche Zahnpflege – auch in den Zwischenräumen
  • Spezielle Hilfsmittel, wie Interdentalbürsten oder Superfloss, verwenden
  • Rauchen vermeiden – es verschlechtert ihre parodontale Gesundheit erheblich und schadet der allgemeinen Gesundheit
  • UPT-Termine regelmäßig wahrnehmen – auch wenn keine Beschwerden vorliegen
Gut zu wissen:

Mit der unterstützenden Parodontaltherapie können Sie aktiv dazu beitragen, Ihre Zähne langfristig gesund zu erhalten – auch bei einer Vorgeschichte einer stark fortgeschrittenen Parodontitis. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass die Parodontitis nicht zurückkehrt.

Was ist ein „Gummy Smile“?

Als Gummy Smile („Zahnfleischlächeln“) bezeichnet man ein Lächeln, bei dem überdurchschnittlich viel Zahnfleisch sichtbar ist – oft deutlich mehr als 3 Millimeter über den oberen Schneidezähne. Für viele Betroffene wirkt das Lächeln dadurch „zahnfleischbetont“ oder „unausgewogen“, was als ästhetisch störend empfunden werden kann.

Ziel: Harmonie zwischen Zahn und Zahnfleisch

In der ästhetischen Zahnmedizin sprechen wir von der „Rot-Weiß-Ästhetik“ – dem idealen Zusammenspiel von weißen Zähnen und rosa Zahnfleisch. Stimmt dieses Verhältnis nicht, kann selbst ein schönes Gebiss unausgewogen wirken.

Durch eine gezielte Zahnfleischkorrektur (auch: Kronenverlängerung oder Gingivoplastik) können wir das Verhältnis wieder ins Gleichgewicht bringen – schonend, sicher und dauerhaft.

Wann ist eine Behandlung sinnvoll?
  • Sichtbares Zahnfleisch beim Lächeln stört Sie ästhetisch
  • Zähne wirken zu kurz, obwohl sie gesund und vollständig entwickelt sind
  • Asymmetrischer Zahnfleischverlauf (z. B. einseitig mehr Zahnfleisch)
  • Vor geplanter ästhetischer Versorgung (Veneers, Bleaching etc.)
  • Zur Abrundung einer kieferorthopädischen oder restaurativen Therapie
  •  
Wie läuft die Behandlung ab?

01

Beratung & Analyse

Zunächst analysieren wir Ihr Lächeln, die sogenannte Lachlinie, Ihre Zahnlängen und die Position des Zahnfleischs. Dabei berücksichtigen wir sowohl funktionelle als auch ästhetische Aspekte.

02

Planung mit Fotodokumentation

Wir simulieren das mögliche Ergebnis und besprechen dieses ausführlich mit Ihnen.

03

Parodontalchirurgischer Eingriff

In örtlicher Betäubung wird das überschüssige Zahnfleisch (und ggf. ein kleiner Teil des Knochens) präzise entfernt. Dabei sind je nach Ausgangssituation 1-3 Eingriffe notwendig. Die Behandlung ist minimalinvasiv und meist schmerzarm.

04

Nachkontrolle & Heilung

Die Heilung des Zahnfleisches erfolgt meist schnell und unkompliziert. Nachkontrollen und Korrekturen werden dabei individuell abgestimmt. 

Für gesundes Zahnfleisch und schöne Zähne
Was ist ein Bindegewebs- oder Schleimhauttransplantat?

Wenn das Zahnfleisch stark zurückgegangen oder zu dünn ist, kann es sein, dass der betroffene Bereich nicht ausreichend geschützt ist – sowohl bei natürlichen Zähnen als auch bei Implantaten.
Mit einem Bindegewebstransplantat (BGT) oder einem freien Schleimhauttransplantat (FST) lässt sich das Gewebe chirurgisch verstärken, um Rückgang chirurgisch funktionell zu korrigieren und die Ästhetik zu verbessern.

Wann ist ein Bindegewebs- oder Schleimhauttransplantat sinnvoll?

Ein Transplantat kann sinnvoll sein bei:

  • bei freiliegenden Zahnhälsen (z. B. empfindliche Zahnhälse)
  • bei Zahnfleischrückgang durch Parodontitis oder falsches Zähneputzen
  • zur Verdickung des Zahnfleisches um Implantate
  • zur Verbesserung der Ästhetik im Frontzahnbereich
  • zur Vermeidung weiterer Rückbildung des Zahnfleischs
  • als Vorbereitung für prothetische Versorgungen
Was ist der Unterschied zwischen einem Bindegewebs- (BGT) und Schleimhauttransplantat (FST)?
  • Bindegewebstransplantat (BGT): Gewebe wird unter der Oberfläche des Gaumens entnommen – wirkt natürlich, unauffällig, ideal für Ästhetik
  • Freies Schleimhauttransplantat (FST): Oberfläche des Gaumens wird entnommen – stabilisiert und verbreitert den befestigten Zahnfleischsaum

Ihr Praxis Dr. Geus berät Sie gerne, welche Methode für Sie am besten geeignet ist.

Ziele der Behandlung in unserer Bamberger Praxis
  • Schutz empfindlicher Zahnhälse oder Implantatbereiche
  • Stabilisierung von dünnem oder zurückgegangenem Zahnfleisch
  • Ästhetische Verbesserung der Zahnfleischkontur
  • Wiederherstellung des Gewebeverluste
  • Bessere Reinigungsmöglichkeit und Pflegezugang
Der Ablauf der Behandlung

01

Untersuchung und Planung

Analyse der Zahnfleischsituation, Auswahl der geeigneten Methode.

02

Lokale Betäubung

Die Behandlung erfolgt in der Regel schmerzfrei unter örtlicher Betäubung.

03

Entnahme des Transplantats

Ein kleines Stück Gewebe wird schonend aus dem Gaumen gewonnen.

04

Einpflanzung

Das Transplantat wird an der vorgesehenen Stelle eingenäht und stabil fixiert.

05

Nahtverschluss und Schutzverband

Beide Stellen – Entnahmestelle und Empfängerbereich – werden sorgsam verschlossen.

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten
  • Die Wunde im Gaumen kann in den ersten Tagen empfindlich sein – ggf. erhalten Sie einen weichen Schutzverband (Gaumenplatte).
  • Bitte weiche Kost und gute Mundhygiene im restlichen Gebiss achten – den behandelten Bereich nicht bürsten.
  • Nicht rauchen, da dies die Wundheilung erheblich stört.
  • Keine heißen, scharfen oder harten Speisen oder Getränke in den ersten Tagen.
  • Eine Nachkontrolle erfolgt nach 7–10 Tagen
Heilungsverlauf

Leichte Schwellungen, Spannungsgefühle oder kleinere Blutungen sind möglich, aber gut beherrschbar.
Die vollständige Einheilung und Festigung des Transplantats dauert mehrere Wochen bis Monate.

Wie lange hält das Ergebnis?

Bei guter Mundhygiene und regelmäßiger Nachsorge ist der Erfolg langfristig stabil – oft viele Jahre. Das Transplantat wächst fest ein und übernimmt dauerhaft Schutz- und Stützfunktion.

Kostenhinweis

Diese Behandlung gehört nicht zur Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen. Es kann ein Eigenanteil entstehen – wir beraten Sie gerne persönlich zu den Kosten und Alternativen.

Chirurgie

Chirurgische Behandlungen bei Ihrer Zahnarztpraxis in Bamberg

Wann müssen Weisheitszähne entfernt werden?

Weisheitszähne – auch dritte Molaren genannt – brechen meist zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr durch. Häufig ist im Kiefer jedoch nicht genügend Platz, sodass sie schief wachsen, nur teilweise durchbrechen oder vollständig im Knochen verbleiben.

Solche verlagerten oder retinierten Weisheitszähne können eine Vielzahl von Problemen verursachen:

  • wiederkehrende Entzündungen (Perikoronitis)
  • Druck- oder Schmerzempfinden
  • Karies an benachbarten Zähnen
  • Bildung von Zysten im Kieferknochen

In diesen Fällen ist eine chirurgische Entfernung ratsam, um Komplikationen vorzubeugen.

Gründe für die Entfernung im Überblick

  • Platzmangel oder Zahnverschiebungen
  • Wiederkehrende Entzündungen im hinteren Kieferbereich
  • Teilweise durchgebrochene (halbretinierte) Zähne, die schlecht zu reinigen sind
  • Zystenbildung oder Knochenschädigung
  • Vor kieferorthopädischer Behandlung, z. B. mit Alignern oder festen Spangen

Wie läuft der Eingriff ab?

01

Beratung & Diagnostik

Nach einer gründlichen Untersuchung sowie Röntgen- oder 3D-Aufnahme (DVT) planen wir den Eingriff individuell – unter Berücksichtigung von Zahnlage, Nervenverlauf und Knochenstruktur.

02

Sichere örtliche Betäubung

Der Eingriff erfolgt in der Regel unter Lokalanästhesie. Auf Wunsch kann auch eine Sedierung („Dämmerschlaf“) oder Behandlung unter Vollnarkose erfolgen.

03

Chirurgische Entfernung

Der Zahn wird schonend freigelegt und – je nach Lage – im Ganzen oder in mehreren Teilen entfernt. Anschließend erfolgt ein spannungsfreier Wundverschluss.

04

Nachsorge & Heilung

Wir geben Ihnen klare Hinweise zur Nachsorge und begleiten Sie während der Heilungsphase. Nach 7–10 Tagen erfolgt die Kontrolle und ggf. das Entfernen der Fäden.

Was Sie vor dem Eingriff beachten sollten

  • Kommen Sie nicht alleine zu dem Eingriff. Durch die örtliche Betäubung sind Sie nicht verkehrstüchtig. Wir empfehlen, dass Sie zum Eingriff gebracht werden und danach wieder abgeholt werden.
  • Kommen Sie nicht nüchtern (ohne etwas gegessen oder getrunken zu haben) zum Eingriff
  • Eine Ibu-Profen 400mg kann die Wirkung der lokalen Betäubung erhöhen

Was Sie nach dem Eingriff beachten sollten

  • Kühlen Sie regelmäßig in den ersten 1–2 Tagen, um Schwellungen zu reduzieren
  • Verzichten Sie auf körperliche Anstrengung, Sport und heiße Speisen für einige Tage
  • Nehmen Sie die verordneten Schmerzmittel und ggf. Antibiotika zuverlässig ein
  • Mundspülungen und Rauchen vermeiden, um Wundheilungsstörungen vorzubeugen

Zahnersatz

Prothetik in Bamberg

Digitale Zahnmedizin

Was ist CEREC?

CEREC steht für CEramic REConstruction – ein computergestütztes Verfahren zur Herstellung von Zahnersatz aus Keramik direkt in der Praxis, in nur einem Termin.
Dank modernster 3D-Technologie wird Zahnersatz digital gescannt, virtuell geplant und sofort gefertigt, z.B. als Inlay, Teilkrone, Krone oder Veneer.

Wann ist CEREC sinnvoll?

  • bei größeren Füllungsdefekten
  • bei abgebrochenen oder geschwächten Zähnen
  • als metallfreie, ästhetische Alternative zur Krone
  • zur schnellen Versorgung ohne Provisorium
  • für Patient*innen mit wenig Zeit oder erhöhtem Komfortwunsch
  • bei ästhetisch anspruchsvollen Frontzahnversorgungen

Was sind die Vorteile von CEREC?

  • Nur ein Termin nötig – kein Provisorium, keine zweite Spritze
  • Digitale Abformung ohne Abdruckmasse – kein Würgereiz
  • Hochästhetisch & metallfrei – natürliches Aussehen
  • Hochwertige Keramik – langlebig, körperverträglich und zahnschonend
  • Präzise & individuell – passgenaues Ergebnis durch CAD/CAM-Technologie
  • Zahnerhaltend – oft weniger Zahnsubstanzabtrag nötig als bei klassischen Kronen

Was sind die Vorteile von CEREC?

  • Nur ein Termin nötig – kein Provisorium, keine zweite Spritze
  • Digitale Abformung ohne Abdruckmasse – kein Würgereiz
  • Hochästhetisch & metallfrei – natürliches Aussehen
  • Hochwertige Keramik – langlebig, körperverträglich und zahnschonend
  • Präzise & individuell – passgenaues Ergebnis durch CAD/CAM-Technologie
  • Zahnerhaltend – oft weniger Zahnsubstanzabtrag nötig als bei klassischen Kronen

Ablauf einer CEREC-Versorgung

01

Vorbereitung des Zahns:

Karies oder alte Füllung wird entfernt, der Zahn wird vorbereitet.

02

Digitaler Scan:

Der Zahn wird berührungslos mit einer Kamera gescannt – ganz ohne Abdruckmasse.

 

03

3D-Planung:

Die Restauration wird am Computer modelliert, direkt am Behandlungsstuhl.

04

Herstellung vor Ort:

Eine Fräsmaschine fertigt die Versorgung innerhalb weniger Minuten aus einem Keramikblock.

05

Einsetzen und Polieren:

Die Restauration wird angepasst, fest verklebt und auf Hochglanz poliert – fertig!

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten:

  • Die Restauration ist sofort belastbar.
  • In den ersten Tagen kann der Zahn etwas empfindlich sein – das ist normal und klingt meist schnell ab.
  • Gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen fördern die Langlebigkeit.
  • Bei starkem Knirschen kann eine Knirscherschiene zur Schutz sinnvoll sein.

Wie lange hält eine CEREC-Restauration?

Je nach Material, Pflege und individueller Situation kann eine CEREC-Versorgung eine langfristig funktionelle und ästhetisch gute Versorgung für den Zahn bieten

Gut zu wissen:

Mit CEREC erhalten Sie in kürzester Zeit eine hochwertige, ästhetisch perfekte und stabile Versorgung – direkt aus unserer Praxis, ohne Wartezeit und ohne Provisorium.

Was ist CEREC?

CEREC steht für CEramic REConstruction – ein computergestütztes Verfahren zur Herstellung von Zahnersatz aus Keramik direkt in der Praxis, in nur einem Termin.
Dank modernster 3D-Technologie wird Zahnersatz digital gescannt, virtuell geplant und sofort gefertigt, z.B. als Inlay, Teilkrone, Krone oder Veneer.

Wann ist CEREC sinnvoll?

  • bei größeren Füllungsdefekten
  • bei abgebrochenen oder geschwächten Zähnen
  • als metallfreie, ästhetische Alternative zur Krone
  • zur schnellen Versorgung ohne Provisorium
  • für Patient*innen mit wenig Zeit oder erhöhtem Komfortwunsch
  • bei ästhetisch anspruchsvollen Frontzahnversorgungen

Was sind die Vorteile von CEREC?

  • Nur ein Termin nötig – kein Provisorium, keine zweite Spritze
  • Digitale Abformung ohne Abdruckmasse – kein Würgereiz
  • Hochästhetisch & metallfrei – natürliches Aussehen
  • Hochwertige Keramik – langlebig, körperverträglich und zahnschonend
  • Präzise & individuell – passgenaues Ergebnis durch CAD/CAM-Technologie
  • Zahnerhaltend – oft weniger Zahnsubstanzabtrag nötig als bei klassischen Kronen

Was sind die Vorteile von CEREC?

  • Nur ein Termin nötig – kein Provisorium, keine zweite Spritze
  • Digitale Abformung ohne Abdruckmasse – kein Würgereiz
  • Hochästhetisch & metallfrei – natürliches Aussehen
  • Hochwertige Keramik – langlebig, körperverträglich und zahnschonend
  • Präzise & individuell – passgenaues Ergebnis durch CAD/CAM-Technologie
  • Zahnerhaltend – oft weniger Zahnsubstanzabtrag nötig als bei klassischen Kronen

Ablauf einer CEREC-Versorgung

01

Vorbereitung des Zahns:

Karies oder alte Füllung wird entfernt, der Zahn wird vorbereitet.

02

Digitaler Scan:

Der Zahn wird berührungslos mit einer Kamera gescannt – ganz ohne Abdruckmasse.

 

03

3D-Planung:

Die Restauration wird am Computer modelliert, direkt am Behandlungsstuhl.

04

Herstellung vor Ort:

Eine Fräsmaschine fertigt die Versorgung innerhalb weniger Minuten aus einem Keramikblock.

05

Einsetzen und Polieren:

Die Restauration wird angepasst, fest verklebt und auf Hochglanz poliert – fertig!

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten:

  • Die Restauration ist sofort belastbar.
  • In den ersten Tagen kann der Zahn etwas empfindlich sein – das ist normal und klingt meist schnell ab.
  • Gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen fördern die Langlebigkeit.
  • Bei starkem Knirschen kann eine Knirscherschiene zur Schutz sinnvoll sein.

Wie lange hält eine CEREC-Restauration?

Je nach Material, Pflege und individueller Situation kann eine CEREC-Versorgung eine langfristig funktionelle und ästhetisch gute Versorgung für den Zahn bieten

Gut zu wissen:

Mit CEREC erhalten Sie in kürzester Zeit eine hochwertige, ästhetisch perfekte und stabile Versorgung – direkt aus unserer Praxis, ohne Wartezeit und ohne Provisorium.

Festsitzender Zahnersatz

Was ist eine Zahnbrücke?

Eine Brücke ist ein festsitzender Zahnersatz, der eine oder mehrere Zähne ersetzt und so Zahnlücken schließt. Sie wird an den benachbarten Zähnen (den sogenannten Pfeilerzähnen) befestigt und „überbrückt“ die fehlenden Zähne – daher der Name. Ziel ist es, Kau- und Sprechfunktion wiederherzustellen und das natürliche Aussehen zu bewahren. Brückenversorgungen können eine nicht – chirurgische Alternative zur Implantatversorgung darstellen und so einen festsitzenden Zahnersatz ermöglichen.

Wann ist eine Brücke sinnvoll?

Eine Brücke ist eine gute Lösung bei:

  • einem oder mehreren fehlenden Zähnen,
  • wenn Implantate nicht gewünscht oder nicht möglich sind,
  • zum Erhalt der Funktion (z.B. Kauen, Sprechen),
  • zur Vermeidung von Zahnwanderungen oder Kippungen benachbarter Zähne,
  • zur Wiederherstellung der Ästhetik im sichtbaren Bereich.

Welche Arten von Brücken gibt es?

a. Konventionelle Brücke:

Wird auf die Nachbarzähne aufgesetzt, die als Pfeiler dienen. Sie werden dafür beschliffen und überkront. Hier kann es sein, dass gesunde Zähne oder Zähne, die nicht überkronungsbedürftig sind, beschliffen werden müssen, um die Brücke zu verankern.

b. Klebebrücke (Adhäsivbrücke):

Minimalinvasive Variante, bei der die Brücke mit einem Flügel an der Rückseite des Nachbarzahns befestigt wird – besonders für den Frontzahnbereich geeignet. Die Brückenversorgung bitte eine ästhetische Versorgung ohne chirurgischen Eingriff und mit minimaler Reduktion des Zahnes (0,6mm).

Nachteil: Adhäsivbrücken sind funktionell weniger belastbar als konventionelle Brücken. Bei Verlust der Adhäsivbrücke kann diese erneut eingeklebt werden.

c. Freiendbrücke:

Freiendbrücken werden verwendet, wenn hinter der Zahnlücke kein zweiter Pfeilerzahn vorhanden ist – z.B. bei fehlenden Backenzähnen. Nur unter bestimmten Bedingungen einsetzbar.

Welche Materialien stehen zur Verfügung?

a. Vollkeramik (z.B. Zirkon oder Lithiumdisilikat)

  • Vorteile: Biokompatibler Werkstoff, metallfrei, sehr ästhetisch, kein dunkler Rand
  • Nachteile: Höhere Kosten, höherer Substanzverlust, nicht immer für stark belastete Backenzähne ideal
  • Einsatzbereich: Front- und Seitenzähne bei hohen ästhetischen Anforderungen

 

b. Verblend-Metallkeramik (Stabiler Metallkern, zahnfarbene Verblendung)

  • Vorteile: Stabiler Metallkern, zahnfarbene Verblendung, weniger Substanzverlust bei der Präparation, funktionell widerstandsfähig bei zahnfarbener Versorgung
  • Nachteile: Weniger ästhetisch als Vollkeramik, sichtbare Metallränder bei Zahnfleischrückgang möglich
  • Einsatzbereich: Seiten- und Frontzahnbereich

c. Vollguss (Chrom-Kobalt oder Gold):

  • Vorteile: Sehr langlebig, funktionell, sehr wenig Substanzabtrag
  • Nachteile: Nicht zahnfarben – rein funktionell
  • Einsatzbereich: Seitenzahnbereich (weniger sichtbar)

Ablauf der Brückenversorgung:

01

Vorbereitung:

Die Nachbarzähne (Pfeilerzähne) werden beschliffen, um Platz für die Aufnahme der Brückenversorgung zu schaffen. Im Falle von stark zerstörten Zähnen müssen diese vor der Präparation des Zahnes aufgebaut werden

02

Abdruck/Scan:

Es wird ein präziser Abdruck oder digitaler Scan je nach klinischer Situation gemacht, um eine genau passende Versorgung anzufertigen.

03

Provisorium:

Die beschliffenen Zähne werden mit einer provisorischen Brücke geschützt. Dieses Provisorium dient nicht nur zum Schutz der Zähne, sondern kann auch zum Austesten und Anpassen der funktionellen und ästhetischen Situation dienen. Zahnform/-größe/-stellung, aber auch die Zahnfleischsituation kann hier verändert werden.

04

Anfertigung:

Die Brücke wird im zahntechnischen Labor individuell hergestellt

05

Einsetzen:

Die fertige Brücke wird im Mund anprobiert, auf Funktion und Ästhetik kontrolliert und bei guten und für Sie perfekten Ergebnis fest  eingesetzt.

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten:

  • Die Brücke ist nach Abklingen sofort belastbar. Leichte Empfindlichkeiten können anfangs normal sein.
  • Vermeiden Sie sehr harte Nahrungsmittel direkt im Kronenbereich in den ersten Tagen.
  • Gründliche Mundhygiene ist besonders wichtig – vor allem im Bereich unter dem Brückenglied.
  • Spezielle Zahnseide (z.B. Superfloss) oder Interdentalbürsten erleichtern die Pflege.
  • Regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt sorgen für den langfristigen Erhalt.

Wie lange hält eine Brücke?

Je nach Material, Pflege und individueller Situation kann eine Brücke eine langfristig funktionelle und ästhetisch gute Versorgung darstellen

Was sind Inlays und Onlays?

Inlays und Onlays sind minimalinvasiv präparierte Einlagefüllungen, die im Dentallabor oder Chairside (in der Praxis) hergestellt und dann dauerhaft im Zahn verklebt werden. Sie kommen zum Einsatz, wenn klassische Füllungen nicht mehr ausreichen, um den Zahn ausreichend zu stabilisieren oder der Zahn so stark zerstört ist, dass die Kauflächen überkappt werden müssen.
Der Unterschied:

  • Inlay: Füllt den defekten Bereich innerhalb der Zahnhöcker
  • Onlay: Deckt zusätzlich einen oder mehrere Zahnhöcker mit ab – bei größeren Defekten
  • Teilkrone: Die ganze Kaufläche wird durch Keramik abgedeckt und geschützt.

Wann sind Inlays oder Onlays sinnvoll?

Diese Versorgung ist ideal bei:

  • mittelgroßen bis größeren Defekten durch Karies oder Frakturen
  • Wunsch nach besonders haltbarem und körperverträglichem Zahnersatz
  • funktionellen oder ästhetischen Ansprüchen im Seitenzahnbereich
  • Zur Bisshebung bei starken Zahnhartsubstanzverlust (z.B. Attrition, Abrasion)
  • Patienten, die Wert auf eine langfristige Lösung legen

Vorteile von Inlays/Onlays:

  • Passgenau & langlebig: Aus einem Stück gefertigt – sehr stabil
  • Sehr ästhetisch: Besonders bei Keramik nahezu unsichtbar
  • Schonung gesunder Zahnsubstanz: Im Vergleich zur Krone weniger Zahnabtrag notwendig
  • Körperverträgliche Materialien: Keramik oder Gold – Kein Allergierisiko
  • Dauerhafte Versorgung: Deutlich höhere Haltbarkeit als direkte Kunststofffüllungen bei stark reduzierter Frakturgefahr

Welche Materialien stehen zur Auswahl?

  1. Keramik
    • Vorteile: Zahnfarben, hochästhetisch, biokompatibel
    • Anmerkung: Werden mit dem Zahn bakteriendicht verklebt, so dass minimalinvasiv und stark defektorientiert der Zahn beschliffen werden kann
  2. Gold
    • Vorteile: Extrem langlebig, sehr gut verträglich, funktionell adaptiv (Nutzt sich mit der Zahnhartsubstanz gleichmäßig ab ohne zu brechen)
    • Anmerkung: Sehr hohe Materialkosten und im ästhetischen Bereich sichtbar.

Ablauf der Behandlung:

01

Vorbereitung des Zahns:

Entfernen der alten Füllung oder Karies, präzise Ausarbeitung des Defekts.

02

Abformung/Scan:

Für die exakte Herstellung des Inlays/Onlays im zahntechnischen Labor oder in der eigenen Praxis (Chairside – CEREC Verfahren)

03

Provisorium:

Bis zur Fertigstellung erhalten Sie eine provisorische Füllung, welche nur bei einer Fertigung im Labor notwendig ist. Im Falle der CEREC-Methode entfällt der zweite Behandlungstermin und das Inlay/Onlay kann am gleichen Tag eingepasst und eingesetzt werden.

04

Einsetzen:

Das fertige Inlay/Onlay exakt im Mund eingepasst und dauerhaft mit dem Zahn verklebt (adhäsive Befestigung).

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten:

  • Die neue Einlagefüllung ist sofort belastbar.
  • In den ersten Tagen kann eine leichte Temperaturempfindlichkeit auftreten – das legt sich in der Regel schnell.
  • Gründliche Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen fördern die Langlebigkeit.
  • Bitte keine extrem harten Nahrungsmittel (z.B. Eiswürfel, harte Nüsse) auf der neuen Versorgung zerkauen.
  • Bei sehr tiefen und großen Defekten weisen wir Sie auf eventuelle Komplikationen, wie starke Empfindlichkeiten oder Nachtschmerzen hin. Sollten diese Auftreten warten Sie bitte nicht bis zu dem vereinbarten Kontrolltermin, sondern kommen Sie bitte direkt in die Praxis.

Wie lange halten Inlays/Onlays?

Je nach Material, Pflege und individueller Situation können Inlays, Onlays und auch Teilkronen eine hochwertige, minimalinvasive und langlebige Versorgung sein.

Was ist eine Zahnkrone?

Eine Krone ist ein festsitzender Zahnersatz, der wie eine „Schutzhülle“ über einen stark beschädigten oder abgeschliffenen Zahn gesetzt wird. Sie stellt Form, Funktion und Aussehen des natürlichen Zahns wieder her und schützt ihn langfristig.

Wann ist eine Zahnkrone notwendig?

Eine Zahnkrone wird empfohlen bei:

  • stark geschädigten oder abgebrochenen Zähnen
  • großen Füllungen mit wenig verbleibender Zahnsubstanz
  • Zähnen nach Wurzelbehandlungen
  • stark abgenutzten Zähnen (z.B. durch Knirschen)
  • zur Verbesserung der Ästhetik im Frontzahnbereich, wenn eine minimal-invasive  Veneerlösung nicht möglich ist

Welche Materialien stehen zur Auswahl?

Je nach medizinischer Situation, ästhetischem Wunsch und Kostenübernahme gibt es verschiedene Kronenarten:

a. Vollkeramikkrone

  • Material: Hochfeste, zahnfarbene Keramik (z.B. Zirkon oder Lithiumdisilikat)
  • Vorteile: Beste Ästhetik, metallfrei, biokompatibler Werkstoff, kein dunkler Rand
  • Einsatzbereich: Besonders geeignet für sichtbare Front- und Seitenzähne
  • Nachteil: Höhere Kosten, nicht immer für stark belastete Backenzähne ideal

b. Verblendkrone (Metall-Keramik)

  • Material: Metallkern mit zahnfarbener Keramikverblendung
  • Vorteile: Stabil, gute Ästhetik, langlebig
  • Einsatzbereich: Seitenzahnbereich und sichtbar belastete Zähne
  • Nachteil: Sichtbare Metallränder möglich (z.B. bei Zahnfleischrückgang)

c. Metallkrone (Nichtedelmetall oder Edelmetall)

    • Material: Gold- oder Nichtedelmetall-Legierung (z.B. Chrom-Kobalt)
    • Vorteile: Sehr belastbar, langlebig, weniger Substanzabtrag notwendig
    • Einsatzbereich: Seitenzähne (wenn Ästhetik nicht im Vordergrund steht)
    • Nachteil: Nicht zahnfarben – rein funktionell

Ablauf der Zahnkronenbehandlung:

01

Vorbereitung des Zahns:

Der Zahn wird beschliffen, um Platz für die Krone zu schaffen. Im Falle von stark zerstörten Zähnen müssen diese vor der Präparation des Zahnes aufgebaut werden.

02

Abformung/Scan:

Es erfolgt ein Abdruck oder ein digitaler Scan zur exakten Planung der Krone je nach klinischer Situation.

03

Provisorium:

Bis zur Fertigstellung erhalten Sie eine provisorische Krone zum Schutz des Zahns. Dies kann zum Austesten der neuen funktionellen und ästhetischen Situation genutzt werden. Veränderung der Zahnform/-größe/-stellung sind hier möglich.

04

Anpassung und Eingliederung:

Die fertige Krone wird anprobiert, auf Funktion und Ästhetik kontrolliert und bei einem guten und für Sie perfekten Ergebnis fest mit dem Zahn verbunden.

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten:

  • Die Krone ist nach Abklingen der Anästhesie sofort belastbar. Leichte Empfindlichkeiten sind anfangs normal.
  • Vermeiden Sie sehr harte Nahrungsmittel direkt im Kronenbereich in den ersten Tagen.
  • Eine sorgfältige Mundhygiene ist entscheidend für die Langlebigkeit der Krone.
  • Kontrolltermine sind wichtig, um Kronen und Zahnbett regelmäßig zu überprüfen.

Herausnehmbarer Zahnersatz

Was ist eine Modellgussprothese?

Die Modellgussprothese gilt als Regelversorgung des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankkassen. Es handelt sich um eine  herausnehmbare Teilprothese.. Sie besteht aus einem Metallgerüst (Modellguss), auf dem die Ersatzzähne befestigt sind. Über Klammern wird die Prothese an den verbliebenen natürlichen Zähnen verankert. Sie kommt zum Einsatz, wenn mehrere Zähne fehlen, aber noch eigene Zähne zur Befestigung vorhanden sind.

Wann ist eine Modellgussprothese sinnvoll?

Diese Versorgungsform wird häufig gewählt bei:

  • begrenztem Budget – wirtschaftliche Lösung
  • Übergangsversorgung vor Implantaten oder Brücken
  • Patienten, die einen einfach zu pflegenden und günstigen Zahnersatz wünschen

Vorteile der Modellgussprothese

  • Herausnehmbar: Leicht zu reinigen – auch für Patienten mit eingeschränkter Motorik geeignet
  • Kostengünstig: Wird häufig vollständig oder anteilig von der Krankenkasse bezuschusst
  • Einfach erweiterbar: Bei späterem Zahnverlust kann die Prothese angepasst werden

Mögliche Nachteile

  • Sichtbare Klammern: Besonders im Frontzahnbereich können die Halteelemente sichtbar sein
  • Fremdkörpergefühl: Anfangs kann sich die Prothese ungewohnt anfühlen
  • Belastung der Pfeilerzähne: Die Klammern üben Druck auf die natürlichen Haltezähne aus und wirken dabei wie „eine Zange auf Zeit“. Durch eine Hebelwirkung der Prothese kann es zur Lockerung der verbleibenden Zähne kommen
  • Ästhetik & Komfort: Im Vergleich zu Teleskopprothesen oder Implantaten stark eingeschränkt

Ablauf Behandlung:

01
Beratung und Planung

Es wird geprüft, welche Zähne als Halteelemente dienen können.

02
Ggf.: Vorbereitung der Ankerzähne

Sollten die Ankerzähne der Prothese überkronungsbedürftig (siehe Krone) sein, werden diese in einem ersten Schritt beschliffen.

03
Abformung

Abdrucknahme für das Modell im Zahntechnischen Labor.

04
Anfertigung der Prothese

Individuelle Herstellung aus Metallgerüst, zahnfleischfarbenem Kunststoff und künstlichen Zähnen. Die beschliffenen Zähne werden mit metallkeramischen oder Vollguss-Kronen ( siehe Krone) versorgt.

05
Einprobe

Die Prothese wird einprobiert und der Sitz nach funktionellen Gesichtspunkten überprüft. Eine Anpassung der Ästhetik ist aufgrund sichtbarer Metallklammern nur eingeschränkt möglich.

06
Einsetzen

Falls Kronenversorgungen der Ankerzähne notwendig sind, werden diese zementiert und die Prothese eingegliedert.

07
Anleitung zur Pflege

Sie erhalten Tipps und Hilfsmittel zur richtigen Reinigung und Handhabung.

Was Sie nach der Eingliederung beachten sollten:

  • Anfangs kann es zu Druckstellen oder Unsicherheiten beim Sprechen/Kauen kommen – diese lassen sich leicht korrigieren.
  • Die Prothese sollte mindestens zweimal täglich gereinigt werden (z. B. mit einer Prothesenbürste).
  • Auch die restlichen Zähne und das Zahnfleisch müssen sorgfältig gepflegt werden.
  • Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um Sitz, Funktion und die Gesundheit der Haltezähne zu prüfen.

Wie lange hält eine Modellgussprothese?

Je nach Material, Pflege und individueller Situation kann eine Modellgussprothese eine ausreichende, zweckmäßige und funktionelle Versorgung sein. Einzelne Bestandteile der Prothese können bei Bedarf repariert werden oder die Prothese bei Zahnverlust erweitert werden.

Was ist eine Teleskopprothese?

Eine Teleskopprothese ist eine hochwertige Form des herausnehmbaren Zahnersatzes, bei der eigene Zähne oder Implantate als Halteelemente genutzt werden. Dabei werden sogenannte Doppelkronen (Teleskope) eingesetzt: Eine Krone (das „Innen-Teleskop“) wird fest auf dem Zahn verankert, eine dazu passende zweite Krone (das „Außen-Teleskop“) ist in der Prothese integriert und sorgt für einen präzisen, festen Sitz – bei gleichzeitig einfacher Herausnehmbarkeit zur Reinigung.

Wann ist eine Teleskopprothese sinnvoll?

Teleskopprothesen eignen sich besonders bei:

  • teilbezahnten Kiefern, bei denen mehrere Zähne fehlen und somit eine festsitzende Versorgung ohne Einsatz von Implantate nicht mehr möglich ist
  • Wunsch nach herausnehmbarem, aber sicher sitzendem Zahnersatz.
  • Wunsch nach sicherem, funktionellem Zahnersatz ohne Einsatz von Implantaten
  • Wunsch nach einfacher Reinigbarkeit des Zahnersatzes. Durch das Herausnehmen der Prothese können „Innen-Teleskope“ (Zähne) und Prothese leicht gereinigt werden.
  • Versorgung auch auf Implantaten möglich (z. B. bei völlig zahnlosem Kiefer): Bei dieser herausnehmbaren Versorgung ist eine geringere Anzahl an Implantaten notwendig

Vorteile der Teleskopprothese:

  • Fester Halt: Kein Kippen oder Wackeln.
  • Gleichmäßige Kraftverteilung: Schont Zähne und Kieferknochen.
  • Herausnehmbar zur Reinigung: Einfach zu pflegen und sauber zu halten
  • Sehr langlebig: Bei guter Pflege viele Jahre funktionstüchtig
  • Ästhetisch ansprechend: Keine sichtbaren Klammern, natürliches Erscheinungsbild
  • Erweiterbar: Wenn weitere Zähne verloren gehen, kann die Prothese angepasst werden

Welche Arten der Teleskopprothese gibt es?

  1. Zahngetragene Teleskopprothese
    Die Restzähne tragen die Innenkronen. Die Prothese wird mittels Außenteleskopen auf diesen Innenteleskopen verankert
  1.  
  2. Implantatgetragene Teleskopprothese
    Bei Zahnlosigkeit werden Implantate gesetzt, auf welchen Innenteleskope montiert werden können.

  3. Kombinierte Teleskopprothese
    Kombination aus natürlichen Zähnen und Implantaten

Ablauf der Behandlung:

01
Beratung und Planung

Gemeinsam wird geprüft, ob Ihre Zahnsituation für eine Teleskopprothese geeignet ist.

02
Vorbereitung der Pfeilerzähne

Die verbleibenden Zähne werden beschliffen und mit Innenkronen versorgt. Im Falle eines implantatgetragenen Teleskopprothese müssen vorhergehend Implantate inseriert werden (siehe Implantation)

03
Abformung

Es wird ein genauer Abdruck oder ein digitaler Scan erstellt.

04
Provisorium

Bis zur Fertigstellung erhalten Sie eine Übergangsversorgung. Diese kann zum Austesten der neuen funktionellen und ästhetischen Situation genutzt werden. Veränderung der Zahnform/-größe/-stellung sind hier möglich.

05
Einprobe

Die Prothese wird einprobiert und der Sitz nach funktionellen Gesichtspunkten überprüft. Eine Anpassung der Ästhetik ist aufgrund sichtbarer Metallklammern nur eingeschränkt möglich.

06
Einsetzen

Die Innenteleskope und Teleskopprothese werden nach funktionellen und ästhetischen Kriterien im Mund kontrolliert. Nach verschiedenen Tests und der Abstimmung mit Ihnen wird die Prothese angepasst, bis ein perfekt sitzender Zahnersatz entsteht. Nach erfolgreicher Einprobe kann die prothetische Versorgung durch das Labor fertiggestellt werden.

07
Eingliederung des Zahnersatzes

Nach erfolgreicher Einprobe werden die Innenteleskope permanent auf den beschliffenen Zähnen befestigt und die Teleskopprothese auf diese gesetzt

Was Sie nach der Eingliederung beachten sollten:

  • Die Prothese darf die ersten 12 Stunden nach Eingliederung der Prothese nicht entfernt werden. Die Entfernung der Zementreste erfolgt am nächsten Tag.
  • Zu Beginn kann die Prothese sich fremd anfühlen – das gibt sich meist schnell.
  • Eine gründliche tägliche Reinigung von Prothese, Pfeilerzähnen und Kronen ist entscheidend.
  • Spezielle Hilfsmittel (z. B. Prothesenbürste, Superfloss) sind sinnvoll.
  • Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen sichern die Funktion und Gesundheit der Pfeilerzähne.

Wie lange hält eine Teleskopprothese?

Je nach Material, Pflege und individueller Situation kann eine Teleskopprothese eine langfristig funktionelle und ästhetisch hochwertige Versorgung sein. Einzelne Teile können bei Bedarf repariert werden oder die Prothese bei Zahnverlust erweitert werden.

Was ist eine Totalprothese?

Eine Totalprothese (auch „Vollprothese“ genannt) ersetzt alle Zähne im Ober- oder Unterkiefer, wenn keine eigenen Zähne mehr vorhanden sind. Sie wird individuell angefertigt und ruht auf dem Kieferkamm und der Schleimhaut. Ziel ist es, Ästhetik, Kaufunktion und Sprache wiederherzustellen.

Wann ist eine Totalprothese notwendig?

Eine Vollprothese wird eingesetzt bei:

  • vollständigem Zahnverlust im Ober- und/oder Unterkiefer
  • starker Zerstörung der Zähne, bei der keine Zahnerhaltung mehr möglich ist
  • Unverträglichkeit oder Ablehnung anderer Versorgungen (z. B. Implantate)
  • Wunsch nach einer herausnehmbaren, kostengünstigen Lösung

Vorteile der Totalprothese:

  • Verbesserung der Ästhetik: Gibt dem Gesicht verlorenes Volumen und Ausdruck zurück
  • Kostengünstig: Wird weitgehend von der gesetzlichen Krankenkasse bezuschusst
  • Herausnehmbar: Leicht zu reinigen, einfache Handhabung nach Gewöhnung
  • Anpassbar: Bei Veränderungen im Kiefer kann die Prothese unterfüttert oder erneuert werden

Mögliche Herausforderungen:

  1. Eingewöhnungszeit: In den ersten Tagen/Wochen ist ein Fremdkörpergefühl normal
  2. Haftung im Unterkiefer: Oft schwieriger als im Oberkiefer – ggf. ist zusätzliche Stabilisierung nötig
  3. Druckstellen: Können entstehen, lassen sich aber gut korrigieren
  4. Verminderte Kauleistung: Im Vergleich zu natürlichen Zähnen oder implantatgetragenem Zahnersatz

Ablauf der Behandlung:

01
Voruntersuchung und Beratung

Wir prüfen Ihre Mundsituation und besprechen alle Versorgungsmöglichkeiten.

02
Abformung und Bissnahme

Es werden präzise Abdrücke und Bissregistrierungen angefertigt.

03
Anprobe

Eine Prothese aus Wachs dient der Funktions- und Ästhetikkontrolle vor der Fertigstellung.

04
Fertigstellung der Endprothese

Die endgültige Prothese wird im Labor gefertigt und angepasst.

05
Einsetzen und Nachsorge

Die Prothese wird eingesetzt, der Sitz kontrolliert und ggf. nachjustiert.

Was Sie nach der Eingliederung beachten sollten:

  • Geduld ist wichtig: Das Sprechen, Kauen und die Lippenbewegung müssen neu trainiert werden.
  • Regelmäßiges Tragen: Die Prothese sollte (außer nachts) möglichst durchgängig getragen werden.
  • Gründliche Reinigung: Morgens und abends nach der Mahlzeit mit speziellen Prothesenbürsten und Reinigungstabletten.
  • Schleimhautpflege: Auch der zahnlose Kiefer muss täglich sanft gereinigt werden.

Wie lange hält eine Teleskopprothese?

Je nach Material, Pflege und individueller Situation kann eine Totalprothese eine ausreichende, zweckmäßige und funktionelle Versorgung sein. Einzelne Bestandteile der Prothese können bei Bedarf repariert werden oder die Prothese gegebenenfalls an veränderte Situationen des Kiefers angepasst werden.

Zahnästhetik
Unsichtbare Zahnkorrektur mit Alignern – Ihre sanfte Alternative zur festen Zahnspange

Die Aligner-Therapie ist eine moderne, nahezu unsichtbare Methode zur Korrektur von Zahnfehlstellungen. Dabei werden transparente, herausnehmbare Kunststoffschienen – sogenannte „Aligner“ – verwendet, die individuell für Ihre Zähne angefertigt werden. Schritt für Schritt bewegen die Aligner Ihre Zähne sanft in die gewünschte Position.

Vorteile der Aligner-Behandlung
  • Nahezu unsichtbar: Die Schienen sind durchsichtig und fallen im Alltag kaum auf.

  • Herausnehmbar: Sie können die Aligner zum Essen, Trinken und zur Zahnpflege ganz einfach herausnehmen.

  • Komfortabel: Keine Drähte oder Brackets – die Schienen sind angenehm zu tragen.

  • Planbar: Durch moderne 3D-Technologie kann das Behandlungsergebnis schon vor Beginn simuliert werden.

Ablauf der Behandlung

01

Behandlungsablauf

Nach einem ausführlichen Gespräch erstellen wir Fotos, Röntgenbilder und Abdrücke oder 3D-Scans Ihrer Zähne.

02

Individuelle Behandlungsplanung

Wir entwickeln einen digitalen Behandlungsplan, der zeigt, wie sich Ihre Zähne Schritt für Schritt verschieben werden.

03

Aligner-Fertigung

Für jede Stufe der Zahnbewegung erhalten Sie ein neues Aligner-Paar – meist wechseln Sie alle 1–2 Wochen.

04

Regelmäßige Kontrolltermine

Etwa alle 6–8 Wochen prüfen wir den Behandlungsverlauf und passen ggf. den Plan an.

05

Retainer nach Abschluss

Um das Behandlungsergebnis langfristig zu sichern, empfehlen wir im Anschluss das Tragen eines Retainers.

Was sollten Sie wissen?
  • Die Tragedauer beträgt idealerweise 22 Stunden pro Tag – je konsequenter, desto besser der Erfolg.
  • Die Behandlung dauert – je nach Ausgangslage – zwischen 3 und 24 Monaten.
  • Leichte Druckgefühle beim Wechseln der Schienen sind normal und ein Zeichen dafür, dass die Aligner wirken.
  • Eine gute Mundhygiene ist besonders wichtig, da sich unter dem Aligner Speisereste leichter festsetzen können.
Gibt es Risiken?

Wie bei jeder kieferorthopädischen Behandlung kann es zu leichten Nebenwirkungen kommen, z. B.:

  • vorübergehende Druck- oder Spannungsgefühle
  • minimale Sprachveränderungen zu Beginn
  • selten: kleine Schleimhautreizungen oder allergische Reaktionen auf das Material

Diese Nebenwirkungen sind in der Regel harmlos und verschwinden nach kurzer Zeit.

Für wen ist die Aligner-Therapie geeignet?

Die Therapie eignet sich ideal für Erwachsene und Jugendliche, die leichte bis mittelschwere Zahnfehlstellungen korrigieren lassen möchten – etwa Engstände, Zahnlücken oder schiefe Frontzähne.

Haben Sie Fragen?

Wir beraten Sie gerne persönlich, ob eine Aligner-Behandlung für Ihre Situation geeignet ist. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin – wir freuen uns auf Sie!

Bleaching
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zahnaufhellung

Gesunde Zähne sind die Basis für ein erfolgreiches und unbedenkliches Bleaching. Deshalb ist es besonders wichtig, dass wir Ihre Zahngesundheit vorab prüfen, bevor wir uns für ein Bleaching aussprechen. Nur wenn Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch gesund sind, können wir ein optimales Ergebnis erzielen und Risiken minimieren. In unserer Praxis bieten wir Chairside-Bleaching. Dieses Verfahren ermöglicht eine Zahnaufhellung in nur einer Sitzung.

Der Ablauf des Chairside-Bleachings

01

Voruntersuchung:

a. Gründliche Untersuchung: Bevor wir mit dem Bleaching beginnen, führen wir eine umfassende Untersuchung Ihrer Zähne und Ihres Zahnfleisches durch.

b. Professionelle Zahnreinigung: Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, empfehlen wir vor dem Bleaching eine professionelle Zahnreinigung, um Verfärbungen und Beläge zu entfernen.

c. Beratung: Wir beraten Sie ausführlich über die verschiedenen Bleaching-Methoden, die zu erwartenden Ergebnisse und mögliche Risiken.

02

Bleaching (Zahnaufhellung in der Praxis):

a. Schutz des Zahnfleisches: Wir decken Ihr Zahnfleisch sorgfältig ab, um es vor dem Bleichmittel zu schützen.

b. Auftragen des Bleichmittels: Das Bleichmittel wird auf die Zähne aufgetragen und wirkt dort für eine bestimmte Zeit ein.

c. Kontrolle und Anpassung: Wir überwachen den Bleaching-Prozess kontinuierlich und passen die Einwirkzeit bei Bedarf an.

d. Spezielle Lampe: Bei manchen Bleaching-Systemen wird eine spezielle Lampe eingesetzt, um die Wirkung des Bleichmittels zu verstärken.

03

Nachuntersuchung:

a. Kontrolle des Ergebnisses: Nach dem Bleaching kontrollieren wir das Ergebnis und geben Ihnen Tipps zur Pflege Ihrer Zähne.

b. Fluoridierung: Zum Abschluss tragen wir ein Fluoridgel auf, um Ihre Zähne zu stärken und vor Sensibilitäten zu schützen.

c. Individuelle Empfehlungen: Wir geben Ihnen individuelle Empfehlungen zur Nachsorge und zu Ihren persönlichen Bleaching-Intervallen.

Was ist internes Bleaching?

Das interne Bleaching ist ein spezielles Verfahren zur Aufhellung von einzelnen, stark verfärbten Zähnen, meist im Frontzahnbereich.
Es wird beispielsweise bei Zähnen angewendet, die sich nach einer Wurzelbehandlung dunkel verfärbt haben, um sie wieder an die natürliche Zahnfarbe der Nachbarzähne anzugleichen – schonend, schmerzfrei und von innen heraus.

Wann ist internes Bleaching sinnvoll?
  • bei grau oder rötlich verfärbten wurzelbehandelten Zähnen
  • zur ästhetischen Anpassung an die Nachbarzähne
  • als Alternative zu Veneers oder Kronen
  • vor geplanten restaurativen Maßnahmen in der ästhetischen Zone (z. B. Kompositfüllung, Krone)
Was ist der Unterschied zum normalen (externen) Bleaching?

Beim externen Bleaching werden oft mehrere Zähne von außen durch beispielsweise ein Gel  von Extern aufgehellt.
Beim internen Bleaching wird das Bleichmittel in den Zahn eingebracht, weil sich die Verfärbung im Inneren des Zahns befindet – z. B. im Dentin nach einer Wurzelbehandlung.

Ablauf des internen Bleachings (Walking-Bleach-Technik):

01

Untersuchung & Röntgenkontrolle:

Der Zahn wird auf Dichtigkeit und Zustand der Wurzelfüllung überprüft.

02

Öffnung des Zahns

Der Zahn wird vorsichtig geöffnet (meist durch die Rückseite) – schmerzfrei dank bereits totem Nerv.

03

Einbringen des Bleichmittels

Das spezielle Aufhellungsgel wird in den Zahn eingebracht.

04

Provisorischer Verschluss

Der Zahn wird für ein paar Tage mit einer provisorischen Füllung verschlossen.

05

Kontrolle nach einigen Tagen

Je nach Aufhellungserfolg kann die Behandlung 1–3 Mal wiederholt werden.

06

Endgültiger Verschluss

Ist die gewünschte Zahnfarbe erreicht, wird der Zahn dauerhaft verschlossen – oft mit einer ästhetischen Füllung.

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten:
  • In den Tagen zwischen den Terminen ist der Zahn provisorisch verschlossen, bitte keine harten Lebensmittel direkt darauf kauen.
  • Keine färbenden Getränke (Kaffee, Tee, Rotwein) in der aktiven Aufhellungsphase.
  • Bei Unsicherheiten oder Beschwerden: bitte direkt in der Praxis melden.
Wie lange hält das Ergebnis?

In der Regel viele Jahre, vor allem wenn der Zahn stabil versorgt und gepflegt wird. In Einzelfällen kann nach Jahren eine Auffrischung notwendig werden.

Veneer-Versorgungen

Was sind Veneers?

Veneers (auch Keramikschalen genannt) sind hauchdünne Verblendschalen aus hochwertiger Keramik, die dauerhaft auf die Vorderseite der Frontzähne geklebt werden. Sie bitten eine minimal-invasive Möglichkeit der ästhetischen Korrektur von Form, Farbe oder Stellung der Zähne.

Wann sind Veneers sinnvoll?

Veneers bieten sich an bei:

  • dauerhaft verfärbten Zähnen, bei denen ein Bleaching nicht möglich ist.
  • abgebrochenen Ecken oder kleinen Zahndefekten
  • leichten Zahnfehlstellungen oder gedrehten Zähnen
  • zu kurzen oder unterschiedlich langen Zähnen
  • kleinen Lücken (z.B. Diastema)
  • Wunsch nach einem insgesamt harmonischeren Lächeln („Smile Design“)

Vorteile von Veneers:

  • Höchste Ästhetik: Wirken absolut natürlich, da lichtdurchlässig wie echte Zähne (3D-Effekt)
  • Schonende Behandlung: Nur minimaler Zahnschmelz muss entfernt werden
  • Farbstabil & langlebig: Keramik verfärbt sich nicht und bleibt viele Jahre schön
  • Individuell gestaltet: Farbe, Form und Größe werden an Ihre Zähne angepasst
  • Keine sichtbaren Übergänge: Übergang zwischen Veneer und Zahn ist nahezu unsichtbar

Welche Arten von Veneers gibt es?

Veneer-Typ

Eigenschaften

Anwendungsbereich

Klassisches Veneer

ca. 0,5–1,0 mm dick, benötigt leichte Präparation

bei stärkerem Korrekturbedarf

Non-Prep-Veneer

sehr dünn (0,2–0,5 mm), ohne oder mit minimaler Präparation

bei kleinen ästhetischen Makeln

Komposit-Veneer

Direkt aufgetragenes Kunststoffmaterial

günstige, kurzfristige Alternative

Ablauf der Veneers-Behandlung:

01
Beratung und Planung

Gemeinsam besprechen wir Ihre Wünsche. Es werden klinische Fotos von der Situation im Mund gemacht, diese mit Ihnen besprochen und  ein Wax-up (Testansicht auf dem Modell) erstellt. Dieses wird in einem zweiten Termin als Mock-Up im Mund getestet, so dass Sie eine Vorstellung der neuen ästhetischen und funktionellen Situation bekommen. Änderung in Form und Zahnstellung können hier nochmals besprochen werden.

02
Vorbereitung der Zähne

Ein minimaler Abtrag von Zahnschmelz ist nötig (bei klassischen Veneers).

03
Abdruck oder Scan (Je nach klinischer Situation)

Für die exakte Anfertigung der Veneers im Zahnlabor.

04
Provisorium

Für das Provisorium wird das Mock-Up genutzt. So kann die neue funktionelle und ästhetische Situation getestet werden und nachfolgend Veränderungen vorgenommen werden. Auch nach dem Präparationstermin sind jederzeit Anpassungen möglich.

05
Einsetzen der Veneers

Die Veneers werden vom Dentallabor angefertigt und in Ihrem Mund einprobiert. Hierbei muss das klinische Ergebnis in Form, Farbe und Zahnstellung für Sie perfekt sein. Änderungen der Veneers sind vor dem Einsetzen jederzeit noch möglich. Wenn die Keramikversorgung Ihnen gefällt, kann diese fest gesetzt werden.

Was Sie nach der Veneers-Behandlung beachten sollten:

  • Veneers sind sofort nach dem Abklingen der Betäubung belastbar. Anfangs kann es zu leichter Temperaturempfindlichkeit kommen.
  • Sehr harte Lebensmittel (z.B. Nüsse, Eiswürfel) sollten vermieden oder mit Vorsicht gekaut werden.
  • Gründliche Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen sind wichtig für die Haltbarkeit.
  • Eine regelmäßige Kontrolle und Vorsorge hilft, Veneers lange schön zu erhalten.

Wie lange halten Veneers?

Je nach klinischer Versorgung und bei guter Pflege können Veneers eine langfristig ästhetische und funktionelle Lösung für Sie darstellen.

Was sind Komposit-Facings?

Komposit-Facings sind dünne Schichten aus zahnfarbenem Kunststoff (Komposit), die direkt auf die sichtbare Vorderseite der Frontzähne aufgetragen werden. Sie dienen der ästhetischen Verschönerung von Zähnen und können Unregelmäßigkeiten, Verfärbungen oder Formfehler ausgleichen – für ein natürlich schönes Lächeln. Durch die Möglichkeit der Mehrschichttechnik können sie individuell an die Farbgebung der Zähne angepasst werden.

Wann kommen Komposit-Facings zum Einsatz?
  • kleinere Zahnlücken (z.B. Diastema)
  • unregelmäßig geformten oder zu kurzen Zähnen
  • abgebrochene Ecken oder Kanten
  • leichten Schiefständen oder Drehungen
Vorteile von Komposit-Facings
  • Schnelles Ergebnis: Meist in einer einzigen Sitzung möglich
  • Minimalinvasiv: Zahnschonend – häufig kein oder nur sehr geringer Substanzabtrag nötig
  • Kostengünstiger als Keramikveneers
  • Reparaturfähig: Bei Bedarf unkompliziert nachzubessern
  • Individuell anpassbar: Farb- und Formgestaltung ganz nach Wunsch
Ablauf der Behandlung

01

Beratung & Planung

Zunächst werden Ihre Wünsche und die Möglichkeiten besprochen. Falls gewünscht, kann eine Vorschau (Mock-up) erstellt werden.

02

Vorbereitung des Zahns

Die Zahnoberfläche wird leicht angeraut und mit einem Haftvermittler (Bonding) vorbereitet – meist ohne oder nur mit minimalem Substanzabtrag.

03

Auftragen des Komposits

Das Material wird schichtweise direkt auf den Zahn aufgetragen, modelliert und mit einer speziellen Lampe ausgehärtet.

04

Feinschliff & Politur

Zum Schluss werden die Facings an die natürliche Zahnform angepasst, geglättet und auf Hochglanz poliert.

Was Sie nach der Behandlung beachten sollten:
  • Die Füllung ist sofort belastbar – Nach Abklingen der Anästhesie sind Essen und Trinken sind direkt möglich.
  • Komposit-Facings sind langlebig, aber nicht unzerstörbar: harte Gegenstände (z.B. Nüsse, Fingernägel, Stifte) können zur Fraktur der Kunststofffüllungen führen.
  • Eine gründliche Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um die Facings lange schön zu erhalten.
  • Leichte Verfärbungen können bei Bedarf durch eine professionelle Politur entfernt werden.
Wie lange halten Komposit-Facings?

Die Haltbarkeit hängt u.a. von der Größe der Füllung, dem Zahnpflegeverhalten und der Kaubelastung ab. Jedoch lassen Sie sich bei Bedarf leicht ausbessern oder erneuern.

Kostenhinweis:

Komposit-Facings sind eine rein ästhetische Leistung und werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wir beraten Sie gerne zu den individuellen Kosten.

Kiefergelenkserkrankungen

Kiefergelenks- erkrankungen

Schutz für Ihre Zähne und Entspannung für Kiefer und Muskulatur

Was ist das Kiefergelenk und warum macht es Probleme?

Das Kiefergelenk (med. Temporomandibulargelenk) verbindet den Unterkiefer mit dem Schädelknochen – ein hochkomplexes System aus Knochen, Knorpel, Muskeln und Bändern. Wenn dieses Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht gerät, können Schmerzen, Knackgeräusche, Verspannungen oder sogar Bewegungseinschränkungen auftreten. Man spricht häufig von einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD).

Symptome bei Kiefergelenksproblemen (CMD)

  • Kieferknacken oder Reiben beim Kauen
  • Schmerzen und Verspannungen im Kiefer, Gesicht, Nacken oder Schulterbereich
  • Einschränkungen beim Öffnen oder Schließen des Mundes
  • Kopfschmerzen oder Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Zähneknirschen oder Pressen (Bruxismus)
Was ist eine Knirscherschiene?

Eine Knirscherschiene (auch Aufbissschiene oder CMD-Schiene) ist eine individuell angepasste, durchsichtige Kunststoffschiene, die meist nachts getragen wird. Sie schützt die Zähne vor Abrieb und entlastet gleichzeitig Kiefergelenk und Muskulatur.

Wann ist eine Schiene sinnvoll?

Eine Knirscherschiene kann sinnvoll sein bei:

  • bei nächtlichem Zähneknirschen (Bruxismus)
  • bei Zähnepressen, vor allem unter Stress
  • bei Kiefergelenksschmerzen oder Knacken
  • bei Kopfschmerzen, Verspannungen im Nacken, Rücken oder Gesicht
  • zur Entlastung vor/bei Zahnersatz
  • als Teil einer ganzheitlichen Therapie bei CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)
Was bewirkt die Schiene?

Die Knirscherschiene

  • Schützt die Zähne vor Abrieb und Substanzverlust
  • Entspannt die Kaumuskulatur
  • Verteilt die Belastung gleichmäßig
  • Unterbricht das unbewusste Knirsch-/Pressmuster
Warum wird eine Schienentherapie oft mit Physiotherapie kombiniert?


Eine begleitende physiotherapeutische Behandlung hilft dabei, die verspannten Muskelgruppen zu lösen, die durch das Knirschen überlastet sind.
Die Physiotherapie:

  • lockert Muskulatur im Kiefer-, Gesichts-, Nacken- und Schulterbereich
  • verbessert die Kieferbeweglichkeit
  • reduziert Schmerzen und Bewegungseinschränkungen
  • fördert die Körperhaltung, die häufig mit Kieferproblemen zusammenhängt
  • unterstützt die Wirkung der Schiene deutlich
Ziel der kombinierten Behandlung:
  • Schmerzreduktion
  • Schutz der Zahnsubstanz
  • Entspannung der Kaumuskulatur
  • Ganzheitliche Verbesserung von Haltung und Funktion des stomatognathen Systems

Der Ablauf der Behandlung

01

Diagnose und Funktionsanalyse

Untersuchung von Zähnen, Kiefergelenk, Biss und Muskulatur.

02

Herstellung der Schiene

Abdrücke oder digitaler Scan, Anfertigung im zahntechnischen Labor.

03

Eingliederung und Kontrolle

Einsetzen der Schiene, Anleitung zur Anwendung und Pflege.

04

Begleitende Physiotherapie

Je nach Beschwerden erfolgt die Überweisung zur spezialisierten Physiotherapie.

05

Regelmäßige Kontrollen

Überprüfung von Passform, Wirkung und ggf. Anpassung der Schiene.

Wie trage ich die Schiene?
  • In der Regel nachts beim Schlafen, bei Bedarf auch tagsüber bei Belastung
  • Täglich mit Zahnbürste und milder Seife reinigen – keine Zahnpasta verwenden
  • Schiene nicht in heißem Wasser reinigen oder in heißem Wasser lagern – Verformungsgefahr
  • Die Schiene nicht in einem geschlossenen Gefäß lagern
  • Transport in belüfteter Dose
  • Nicht weitertragen bei Schmerzen oder Druckstellen – bitte melden Sie sich in diesem Fall jederzeit in der Praxis
Wie lange dauert die Therapie?

Das ist individuell. Erste Verbesserungen zeigen sich oft schon nach wenigen Tagen bis Wochen. Eine längerfristige Anwendung kann notwendig sein – vor allem bei chronischen Verspannungen oder CMD.

Vereinbaren Sie einen Termin zur Beratung in unserer Zahnarztpraxis Dr. Geus in Bamberg.

Die Rolle der Manualtherapie

Eine unterstützende manuelle Therapie oder physiotherapeutische Behandlung kann helfen, das muskuläre Gleichgewicht im Kiefer-, Nacken- und Schulterbereich wiederherzustellen und so die Beschwerden nachhaltig zu lindern. Sie wirkt ergänzenden zur Therapie mit einer Knirscherschiene und löst potenzielle Verspannungen beteiligter Muskelgruppen.

Die Vorteile der Manualtherapie

  • Schmerzlinderung: Verspannte Muskelgruppen werden gezielt gelöst
  • Verbesserte Beweglichkeit: Sanfte Mobilisation des Kiefergelenks
  • Ganzheitlicher Ansatz: Behandlung der Muskelketten rund um Kiefer, Hals und Schulter
  • Stressreduktion: Entspannungstechniken wirken unterstützend bei stressbedingtem Zähnepressen
  • Individuell abgestimmt: Jeder Behandlungsplan wird speziell auf Ihre Beschwerden zugeschnitten

Wie läuft die Therapie ab?

01

Interdisziplinäre Diagnose

Zunächst erfolgt die zahnärztliche Diagnostik, ggf. ergänzt durch bildgebende Verfahren oder Funktionsanalysen.

02

Therapieempfehlung

Je nach Befund wird eine Überweisung oder Empfehlung zur physiotherapeutischen Mitbehandlung ausgesprochen.

03

Physiotherapeutische Behandlung


In der Physiotherapiepraxis erfolgt die manuelle Behandlung durch speziell geschulte Therapeuten – u. a. durch Mobilisation, Dehnungen und Übungen zur Muskelentspannung.

04

Ergänzende Maßnahmen


Häufig kommen Übungen zur Selbsthilfe, Haltungsanalyse oder Entspannungstechniken (z. B. Atemübungen) hinzu.

Was sollten Sie wissen?

  • Die Behandlung ist nicht invasiv und schmerzarm.
  • Eine Kombination mit Schienentherapie (z. B. Knirscherschiene) kann den Behandlungserfolg verstärken.
  • In der Regel sind mehrere Sitzungen nötig, abhängig von der Beschwerdeausprägung.
  • Häufig werden die Kosten bei ärztlicher Verordnung ganz oder anteilig von der Krankenkasse übernommen.

Für wen ist die manuelle Kiefergelenkstherapie geeignet?

Diese Therapie ist sinnvoll für Menschen mit:

  • chronischen Kieferschmerzen oder Bewegungseinschränkungen
  • stressbedingtem Zähneknirschen oder -pressen
  • muskulären Verspannungen im Kiefer-Nacken-Bereich
  • kieferorthopädischer oder zahnärztlicher Behandlung, bei der das Kiefergelenk mit betroffen ist

Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin in unserer Zahnarztpraxis in Bamberg!

Angstpatienten

Sie haben Angst vor dem Zahnarzt?

Damit sind Sie nicht allein: Schätzungen zufolge leidet etwa jeder vierte Mensch unter Zahnarztangst, viele sogar unter ausgeprägter Zahnarztphobie. Die Ursachen sind vielfältig: unangenehme Erfahrungen, Angst vor Schmerzen, Kontrollverlust oder schlichtweg Scham wegen der Zahnsituation.

In unserer Praxis nehmen wir diese Ängste sehr ernst – und begegnen ihnen mit Geduld, Transparenz und einem individuell angepassten Behandlungsansatz.

Unsere Grundhaltung: Verständnis statt Bewertung

Zahnarztangst ist keine Schwäche, sondern eine nachvollziehbare Reaktion. Unser Ziel ist es, Ihnen die Behandlung so angenehm und berechenbar wie möglich zu gestalten – in Ihrem Tempo, auf Augenhöhe, ohne Druck.

Ihre Vorteile bei uns

  • Vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre – wir hören zu, bevor wir handeln
  • Behandlungsaufbau in Etappen – Sie entscheiden, wie weit wir gehen
  • Spezielle Terminplanung – kein Zeitdruck, keine Wartezeiten
  • Schonende, schmerzarme Methoden – moderne Technik für maximalen Komfort
  • Sedierung möglich – wenn gewünscht, begleiten wir Sie entspannt durch die Behandlung

Unser Ablauf für Angstpatienten

01

Erstes Gespräch – ohne Behandlung

Der erste Termin ist rein informativ: Kennenlernen, Fragen klären, Ängste besprechen – ohne Zwang, ohne Instrumente.

02

Sanfte Diagnostik

Wenn Sie bereit sind, führen wir eine schonende Untersuchung durch – ganz behutsam und transparent erklärt.

03

Individuelle Behandlungsplanung

Wir entwickeln einen Etappenplan: Schritt für Schritt, mit Pausen, in Rücksprache mit Ihnen. Sie behalten jederzeit die Kontrolle.

04

Begleitende Maßnahmen

Auf Wunsch begleiten die Behandlung bei Ihnen wir Beruhigungsmittel mit einer medikamentösen Sedierung.

Möglichkeiten zur Angstreduktion
  • Vertrauensvolle Betreuung durch ein empathisches Team
  • Ablenkung durch Musik
  • Kommunikation auf Augenhöhe – jede Maßnahme wird vorher erklärt
  • Möglichkeit, Behandlungsablauf aktiv mitzugestalten
  • Sedierung für umfangreiche Eingriffe

Sie sind bei uns willkommen – mit all Ihren Fragen und Ängsten

Implantologie

Zahnimplantate bei Ihrer Zahnarztpraxis in Bamberg: Zahnärztliche Implantologie

Knochenaufbau in Bamberg: Für einen sicheren Halt Ihrer Zahnimplantate

Warum ist ein Knochenaufbau notwendig?

Ein Zahnimplantat braucht stabilen Halt im Kieferknochen, ähnlich wie eine natürliche Zahnwurzel. Nach Zahnverlust kann sich der Kieferknochen jedoch zurückbilden – z. B. durch:

  • Längeren Zahnverlust
  • Parodontitis
  • Unfälle
  • Druck durch eine schlecht-sitzende Prothese

Ist zu wenig Knochen vorhanden, ist ein Knochenaufbau in unserer Zahnarztpraxis in Bamberg notwendig, damit das Implantat sicher einheilen kann.

Ziel des Knochenaufbaus in unserer Praxis

Ziel des Knochenaufbaus ist die:

  • Wiederherstellung einer ausreichenden Knochenhöhe und -breite
  • Ausreichendes Volumen für das Implantatbett für eine funktionell optimale Implantatinseration
  • Langfristige Stabilität des Zahnersatzes
  • Ästhetisch optimale Implantatposition (besonders im Frontbereich)

Welche Methoden des Knochenaufbaus gibt es in Bamberg?

Wir bieten verschiedene Methoden des Knochenaufbaus an:

Methode

Einsatzgebiet

Knochenaufbau mit Eigenknochen

z. B. aus Kieferwinkel oder Kinn entnommen – körpereigen, sehr gut verträglich

Knochenersatzmaterial

z. B. synthetisch oder tierischen Ursprungs – wird mit der Zeit durch eigenen Knochen ersetzt

Bone Spreading / Split-Technik

Bei schmalem Kiefer – Kiefer wird schonend verbreitert

Sinuslift

Spezielle Technik im Oberkiefer zur Anhebung der Kieferhöhlenschleimhaut

Die geeignete Methode wird individuell nach Ihrer Kieferform, der Implantatposition und allgemeinmedizinischen Faktoren ausgewählt.

Ablauf der Behandlung in unserer Zahnarztpraxis

01

Planung & Diagnostik

Wir nutzen digitale Röntgenbilder oder 3D-Volumentomographie (DVT) zur genauen Analyse Ihrer Knochensituation.

02

Betäubung

 Der Eingriff erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung. Auf Wunsch ist auch eine Sedierung möglich.

03

Knochenaufbau

Das Knochenmaterial wird in den Defekt eingebracht und gegebenenfalls mit einer Membran abgedeckt.

04

Heilungsphase

Der Knochen benötigt 3-6 Monate, um stabil genug für das Implantat zu sein.

05

Implantation

Nach abgeschlossener Einheilung kann das Implantat sicher gesetzt werden.

Was Sie nach dem Eingriff beachten sollten

  • Kühlen Sie den Bereich in den ersten 1-2 Tagen.
  • Essen Sie weiche Nahrung.
  • Vermeiden Sie Rauchen, da dies die Wundheilung erheblich stört.
  • Üben Sie keinen Druck auf den behandelten Bereich aus (z. B. durch Zunge, Finger oder Prothesen).
  • Nehmen Sie Antibiotika und Schmerzmittel wie verordnet ein.
  • Nehmen Sie Kontrolltermine unbedingt wahr.

 

Bei Eingriffen im Oberkiefer (z. B. Sinuslift): Vermeiden Sie Naseschnäuzen oder Luftdruck (Flugreisen) in den ersten Tagen!

Heilungsverlauf

Die Knochenregeneration ist ein natürlicher Prozess. Leichte Schwellungen, Blutergüsse oder Spannungsgefühle sind möglich, aber vorübergehend. Bei guter Nachsorge und Mitarbeit ist der Knochenaufbau in den meisten Fällen erfolgreich und stabil.

Wie lange hält das Ergebnis?

Ein erfolgreich aufgebauter Kieferknochen kann Implantate langfristig zuverlässig tragen – oft ein Leben lang, wenn gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen erfolgen. Vertrauen Sie auf unsere Expertise für einen langfristigen Erfolg!

Zahnimplantate in Bamberg: Ihr fester Zahnersatz für ein strahlendes Lächeln

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, meist aus Titan oder Keramik,  die in unserer Zahnarztpraxis in Bamberg die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Sie dient als Basis für Kronen, Brücken oder Prothesen und ermöglicht einen Zahnersatz, der in Funktion und Ästhetik dem natürlichen zahnähnlich ist.

Wann ist ein Implantat sinnvoll?

  • bei Einzelzahnlücken – ohne Beschleifen der Nachbarzähne
  • als Pfeiler für implantat-getragene Brücken
  • Zum Ersatz von Seitenzähnen, wenn eine klassische Brückenversorgung nicht mehr möglich ist
  • zur Stabilisierung von herausnehmbarem Zahnersatz
  • bei vollständigem Zahnverlust – fester Halt statt wackelnder Prothese
  • als langfristige Alternative zu klassischen Brücken oder Klammerprothesen

Vorteile von Implantaten:

  • Festsitzender Zahnersatz mit natürlichem Kaugefühl
  • Schonung gesunder Nachbarzähne – kein Beschleifen notwendig
  • Erhalt des Kieferknochens – beugt Knochenschwund vor
  • Hohe Langlebigkeit (bei guter Pflege)
  • Ästhetisch ansprechend und individuell anpassbar
  • Stabiler Halt – auch bei Prothesen

Ablauf der Behandlung in unserer Zahnarztpraxis

01

Untersuchung & Planung

Röntgen und 3D-Diagnostik zur Beurteilung von Knochensituation und Platzverhältnissen.

02

Beratung

Auswahl von Implantattyp, Anzahl, Material und Aufbau – individuell nach Ihren Bedürfnissen.

03

Implantation

Unter örtlicher Betäubung (auf Wunsch auch mit Sedierung) wird das Implantat schmerzfrei in den Kiefer eingesetzt.

04

Einheilphase

In der Regel braucht ein Implantat 3–6 Monate Einheilzeit , in denen das Implantat fest mit dem Knochen verwächst (Osseointegration). Eine provisorische Versorgung ist in der Zwischenzeit meist möglich.

05

Freilegung & Zahnersatz

Das Implantat wird bei Bedarf freigelegt, der Zahnersatz (Krone/Brücke/Prothese) darauf angepasst und eingesetzt.

Was Sie nach der Implantation beachten sollten

  • Verhalten in den ersten Tagen: Kühlen, weiche Kost, körperliche Schonung
  • Kein Rauchen – beeinträchtigt die Wundheilung und das Einheilen des Implantats
  • Keine heißen Speisen oder Getränke direkt nach dem Eingriff (Warten auf das Abklingen der Anästhesie)
  • Wundpflege: Anleitung zur Mundhygiene beachten (z.B. Spüllösungen, weiche Zahnbürste)
  • Kontrolltermine unbedingt einhalten

Wie lange hält ein Implantat?

Implantate können bei richtiger Pflege eine langfristig funktionelle und ästhetische Versorgung sein. Entscheidend sind:

  • gründliche tägliche Mundhygiene
  • regelmäßige professionelle Zahnreinigungen (PZR)
  • Kontrollen beim Zahnarzt, mindestens 2× jährlich
  • Vermeidung von Risikofaktoren wie Rauchen oder schlechte Mundhygiene

Voraussetzungen für ein Implantat

  • ausreichendes Knochenangebot (ggf. Knochenaufbau notwendig)
  • gesunde Schleimhaut und gute Mundhygiene
  • keine unbehandelten Zahnfleischentzündungen
  • keine schwere Allgemeinerkrankung, die gegen eine Implantation spricht (z.B. nicht eingestellter Diabetes)

 

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